Kunstkeller

Die neue Ausstellung im Kunstkeller

Sieh‘ da, das Alter!

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen zur Ausstellung von Künstlerinnen der GEDOK Bonn im Kunstkeller unserer Abtei:

07. Oktober – 23. Dezember 2017

 

Vernissage: Samstag, 07. Oktober 2017, 15.00 Uhr

Begrüßung: Äbtissin Dorothea Flandera OSB
Barbara Lehnard – GEDOK Bonn
Grußwort: Dr. Clotilde Lafont-König –
1.Vorsitzende der GEDOK Bonn
Einführung: Antje Soléau – Kunstjournalistin Köln
Musik: Fabienne Carlier – Diatonisches Akkordeon

Öffnungszeiten des Kunstkellers: Mittwoch – Sonntag, 15.00 – 17.00 Uhr

 

Teilnehmende Künstlerinnen:

Anne Bölling-Ahrens
Helga Becker
Rosemarie Bühler
Edle von Frantzius
Clotilde Lafont-König
Traudel Lindauer
Angela Mainz
Ingeborg Mayr
Sabine Puschmann-Diegel
Margret Riedl
Christiane Rücker
Sabine Störring

Solvejg Speer
Tam Uekermann
Elisabeth Vix
Monika Wegmann-Jung
Brigitte Wüster
Vera van Kaldenkerken-Wistuba

Die aktuelle Ausstellung im Kunstkeller

„Wortbilder – Tiefe in Türkis“

Wie Worte und Farben korrespondieren, einander überhöhen und vertiefen, ist Thema der nächsten Ausstellung unserer Sr. Klara Antons im Kunstkeller. Der Untertitel „Tiefe in Türkis“ ist inspiriert von der zweiten Station eines Kreuzwegs der Künstlerin, der auf 14 schmalen hochformatigen Tafeln zur Meditation einlädt.

Neben dem Zyklus von 14 Tafeln stehen einzelne, in etwa gleich große „Wortbilder“ sehr verschiedener Farbe, sowie kleinere quadratische, die Gegenstände und Worte aufeinander beziehende Blicke in die Tiefe der Seele.

Tiefe erzeugen auch die drei großen Raumbilder, die in den Raum des Gebets einladen und entfernt von der Beuroner Kunstschule inspiriert sind.

Ergänzt werden die „Wortbilder“ durch Beispiele von Paramenten, Textilkunst und Kirchenfenstern, die Sr. Klara gestaltet hat.

Öffnungszeiten des Kunstkellers: Mi – So 15.00 – 17.00 Uhr

VIVA REGULA – Die Benediktsregel – gelebt in der Abtei St. Hildegard

Verfasst um das Jahr 540, bildet die Regel des heiligen Benedikt von Nursia bis heute die Grundlage des monastischen Lebens in den Klöstern des Benediktinerordens. Nach der Bibel ist die Benediktsregel mit ihren 73 Kapiteln das am weitesten verbreitete Buch der Welt. Die Fotoreportage VIVA REGULA von Kersten Müngersdorf sucht eine Annäherung an das Werk Benedikts und an eine Lebensform, die das Prinzip „ora et labora“ ganz in den Mittelpunkt stellt. Während mehrerer Klosteraufenthalte gewährten wir Herrn Müngersdorf  Einblicke in unseren Alltag benediktnischen Lebens, die dem normalen Klosterbesucher zumeist verborgen bleiben.

Kersten Müngersdorf lebt und arbeitet in Köln. Er studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften. Neben seinem Beruf als Texter und Werbekonzepter beschätigt er sich mit der Fotografie. Er realisierte bereits diverse Fotoprojekte, unter anderem SLEEPING BEAUTIES, eine Fotoserie über die französische Route National 7, die 2014 in Köln zu sehen war.

VIVA REGULA: 06. Mai – 02. Juli 2017, Kunstkeller der Abtei St. Hildegard, Öffnungszeiten: Mi. – So. 15.00 – 17.00 Uhr

Vernissage am Samstag, 6. Mai, 15.00 Uhr – herzlich willkommen!

 

Impuls zur Ausstellung von Abt Benedikt Müntnich OSB

VIVA REGULA: die Benediktusregel, wie sie lebendig ist –   zum Beispiel hier an diesem Ort, in St. Hildegard. Die Regel ist lebendig, das zeigen seit dem 6. Jahrhundert Klöster zuerst im christlichen Abendland und dann  auf der ganzen Welt. Wie aber kann man ihre Lebendigkeit zeigen? Die Fotokunst hat sich da bewährt, das sehen wir auch jetzt hier im Kunstkeller. Welchem Leitfaden soll man aber folgen? Schwestern und Fotograf haben sich für das alte Leitwort ora et labora entschieden, mit dem man seit eh und je benediktinisches Leben beschreibt.

Anmerkung dazu: Dieses geflügelte Wort finden wir so nicht in der Benediktusregel. Es ist jünger, stammt aus der karolingischen Zeit. Aber es trifft doch recht gut das Anliegen Benedikts. Freilich müssen wir beachten, dass es dem hl. Benedikt exakt um einen Dreiklang geht, nämlich beten – lesen – arbeiten, wobei es sich beim Lesen um die betende Lektüre der Bibel handelt. Berücksichtigen wir dies, dann können wir durchaus sagen: Gemäß der Regel leben heißt beten und arbeiten.

Ich denke, es geht dabei um dreierlei: Einmal kennzeichnet beten und arbeiten ja das Leben jedes Christen und jeder Christin. Es ist eine Kurzformel, die das Christsein umschließt. Wobei Kurzformeln einen Vorteil und einen Nachteil haben können: Sie wollen etwas auf den Punkt bringen und können es doch auch wieder nicht. Denken wir nur an die Liebe, die Paulus „am größten“ nennt. Sie ist bei unserem Kürzel nicht benannt, aber ganz sicher mit gemeint: Im Beten wie im Arbeiten muss vor allem Liebe sein. Aber worum es mir geht: Benedikt zielt mit seiner Regel auf gelebtes Christsein. Gibt es da Qualitätsunterschiede? Man ist nicht schon deshalb besser, weil man Mönch oder Nonne ist und im Kloster lebt. Das Leben muss es zeigen, die konkrete Hingabe an das Leben – egal in welcher Form. In Gottes Augen zählt nur, wenn wir gut leben, so würde ich den hl. Benedikt verstehen (vgl. RB 2,21). Beim ora et labora geht es also um unser entschiedenes Christsein. Es hilft, das Leben wahrzunehmen – als Angebot von Gott und als Bewährung durch uns. Und: Diese Formel verbindet uns mit allen Christinnen und Christen. Sie ist inklusiv. Und sie sagt uns im Kloster: Halte dich nicht für etwas Besseres! Da sind viele in der so genannten „Welt“, von denen du das Christsein lernen kannst. Schließlich: Was zeigt uns Jesus? Waren nicht die dreißig Jahre in Nazareth ein ora et labora? Es lohnt sich darüber nachzudenken.

Zweitens: ora et labora zielt auf Ausgewogenheit, warnt vor Übertreibung und Einseitigkeit. Vom Wüstenvater Antonius wird erzählt, dass er einmal in verdrießlicher Stimmung war und düstere Gedanken hatte. Er machte etwas falsch, er machte alles falsch, er lebte falsch. Ein Engel zeigte ihm, wie man richtig lebt: arbeiten – beten, arbeiten – beten …  „So erlangst du das Heil“ (Weisung der Väter, 1). Es geht nicht um ein simples Schema; es geht um Ganzheitlichkeit, wie wir heute sagen. Der ganze Mensch will berücksichtigt werden beim Lebensvollzug: Leib, Seele, Geist. Ganz beten und ganz arbeiten, sich wirklich da hinein geben, was gar nicht so einfach ist. Meistens sind wir ja hin und her gerissen; selten tun wir eine Sache ganz. Ganz beten heißt wirklich im Blick auf Gott leben. Ganz arbeiten heißt geerdet sein. Himmel und Erde verbinden, könnte man sagen. Es gibt nichts Schöneres und nichts Fruchtbareres.   

Drittens schließlich geht es um Akzentsetzung und Konzentrierung. Was ist mir wichtig? Dies und das und dann noch das und das …? Im Grunde ist das Leben einfach – dass man sich in es hingibt und so zufrieden, auch glücklich wird, sage ich einmal. Das ist ein Prozess, man kann ihn im Regelprolog ausmachen: Im gelebten Glauben voranschreiten und dass Glück der Liebe finden (RB Prol 49). Aber wir machen alles kompliziert (wobei man sicher auch das Leben nicht simplifizieren darf, es kann schon schwer sein). Gott und den Menschen dienen – Gott und die Menschen lieben. Das wäre sozusagen das Kraftfeld unseres Lebens. Dieses Doppelgebot, wie Jesus sagt, macht unser Leben aus. Weil mir Gott über alles geht, ist mir auch der Mensch und die Erde wichtig. Das, denke ich, meint ora et labora, das ist die viva regula, die „lebendig“ ist, weil sie uns hilft, das Leben, das von Gott anvertraute Leben zu verstehen und zu gestalten.

Zeitspuren – Hinschauen und Innehalten

Zeitspuren – Hinschauen und Innehalten

Eine Ausstellung von:

Barbara Lehnard (Malerei)

Karin Dornbusch (Keramische Skulpturen und Malerei)

Ausstellung vom 04. März 2017 – 01. Mai 2017

Öffnungszeiten des Kunstkellers: Mi – S0 15.00 – 17.00 Uhr

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Die Künstlerinnen:

Barbara Lehnard – Malerei

Barbara Lehnard lebt in Siegburg.  Studium der Malerei bei verschiedenen Künstlern der Region und im europäischen Ausland. Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist die Acrylmalerei. Ihre abstrakten Arbeiten laden ein zum Hinschauen und Innehalten und zeigen dem Betrachter die starke Macht der Farben. Verschiedene Maltechniken, die Verwendung von Pigmenten und Materialien wie Sand und Marmormehl geben ihren Bildern eine besondere Struktur und Strahlkraft.

Karin  Dornbusch – Keramische Skulpturen und Malerei

Karin Dornbusch lebt in Sankt Augustin. Von 1994 bis 1998 studierte sie Bildhauerei an der Alanus-Hochschule in Alfter bei Bonn. Verwittertes Mauerwerk, Strukturen morschen Holzes und morbide Fundstücke inspirieren Karin Dornbusch zu ihren Arbeiten. Sie setzt ihre Ideen in keramischen Plastiken und Bildern um. Die Keramiken bekommen durch den japanischen Rakubrand eine interessante Oberfläche, mal verraucht, mal schillernd in den unterschiedlichsten Farbtönen. Die Bilder malt sie mit Eitempera, Acryl oder Wachs in vielen Farbschichten.

IKONEN & IMPROVISATIONEN

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Philipp Schönborn – Punkt Omega

„Der Punkt Omega ist bei Teilhard de Chardin der End- und Zielpunkt in der theologischen und philosophischen Betrachtung der Evolution. Dieser Endpunkt trägt den Namen Omega nach der Bibelstelle Offenbarung 22,13 „Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“ Teilhard de Chardin sieht Leben und Kosmos in einer von Gott bewirkten kreativen Bewegung, die noch nicht an ihr Ziel gelangt ist. Kennzeichen dieser Bewegung ist die ständige Zunahme von Organisiertheit und organischer Einheit. Das Streben in diese Richtung, also der Motor der Evolution, ist für Teilhard die Liebe. Diese Liebe, die das letzte Ziel, nämlich die organische Einheit alles Seienden, bereits handelnd und leidend vorwegnimmt, war für Teilhard im Herzen eines einzigen Menschen vollkommen verwirklicht: nämlich in Jesus Christus. So benennt er Christus mit einem biblischen Hoheitstitel (Offb. 21,6) das Omega oder den Punkt Omega, das heißt Ziel, Richtung und Motor der Evolution.“ (Wikipedia)

In der Ausstellung ‚Punkt Omega‘ zeigt der Künstler Philipp Schönborn 80 Abbildungen von Christusköpfen aus allen Jahrhunderten. Ein Punkt auf der Stirn symbolisiert den nach Teilhard de Chardin benannten Punkt Omega, auf den die Evolution der Schöpfung zuläuft.

Schon für Hildegard von Bingen war Jesus Christus der Anfangs- und Endpunkt des Kosmos, der Guten Ordnung. Mit der Skulptur ‚Für Hildegard von Bingen‘ zeigt Philipp Schönborn eine freie fotografische Umsetzung des Reliquienschreines aus der Wallfahrtskirche in Rüdesheim/Eibingen. Eine zweite Skulptur in Schreinform ist der heiligen Elisabeth von Thüringen gewidmet.

Philipp Schönborn, geb. 1943 in Prag, in Österreich aufgewachsen, lebt seit 1964 in Deutschland. Als freier Photograph hat er Architektur, Gartenarchitektur und ab 1983 zeitgenössische Kunst dokumentiert. Seit 1990 arbeitet er künstlerisch mit den Themen Natur, Religion, Licht und Farbe. Sein bevorzugtes Mittel ist Photographie in Leuchtkästen oder Aluminiumrahmen (48 x 32 cm), meist mehrteilig und zu einem Bildobjekt verbunden. www.philippschoenborn.de

Ausstellungsdauer 14. August – 06. November 2016

 

Begleitprogramm zur Ausstellung:

Samstag, 05. November 2016, 14.30 bis 16.00 Uhr

Annette Philp, Kunsthistorikerin, Kunstpädagogin und Filmemacherin

In der Reihe ‚Deutschlandlieder‘ zeigt die Autorin Kurzfilme über spirituelle Orte, darunter auch Filme zu den Heiligen Elisabeth von Thüringen und Hildegard von Bingen.

 

Kunstkeller der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard

Öffnungszeiten Mi – So, 15.00 bis 17.00 Uhr

www.abtei-st-hildegard.de

 

„Schöpfung im Licht“ : Die aktuelle Ausstellung im Kunstkeller

Unter dem Titel „Schöpfung im Licht“ zeigen wir im Kunstkeller derzeit einen spannenden künstlerischen Dialog zwischen der Aquarellmalerin Gabriele Koenigs und dem Fotografen Günter H. Müller. Beide beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema “Licht“ und haben dazu bemerkenswerte Kunstwerke geschaffen. Ihre Gemeinsamkeit bei der Einbeziehung des Lichtes in ihre Werke: durch das Licht offenbart sich dem Auge des Betrachters erst der tiefere Inhalt der Bilder, letztlich ihre Seele – und der Zugang zur Seele des schaffenden Künstlers.

Die Ausstellung ist vom 4. Juni bis 31. Juli jeweils Mi – So von 15.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

Die Künstler:

Gabriele Koenigs, geb. 1957, hat sich auf die Aquarellmalerei spezialisiert. Mit ihren Werken erlangte sie hohe internationale Auszeichnung. Eines ihrer Aquarellportraits wurde im Wettbewerb der Internationalen Aquarellgesellschaft (International Watercolour Society) zu den TOP 20 Bildern gezählt. Sie leitet den deutschen Zweig der internationalen Aquarellgesellschaft (IWS Germany). Ihre Werke sind in internationalen Ausstellungen (2014: Polen, Spanien, Albanien, Indien) vertreten. In Deutschland zeigt sie seit 2009 Soloausstellungen. Mit Vorliebe stellt sie in Kirchen aus (bisherige Kirchenausstellungen in Bad Wildbad, Schömberg, Langeoog, Cuxhaven, Warnemünde, Baden-Baden).

Ihre Motive sind vielfältig. Sie malt Landschaften und Blumen, Figuratives und Portraits. In jedem ihrer Bilder ist das Wechselspiel von Licht und Schatten ein wesentliches Merkmal. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt Gabriele Koenigs in der Freien Kunstakademie von Tamara Gross in Calw und in Meisterkursen bei dem russischen Aquarellisten Ilya Ibryaev. Im ersten Beruf hat sie bis 2012 als evangelische Pfarrerin gearbeitet. Seit 2012 ist sie als freiberufliche Künstlerin tätig. Sie lebt im Schwarzwald (Bad Wildbad-Aichelberg).

Homepage: www.gabrielekoenigs.de  Gabriele Koenigs, 75323 Bad Wildbad, Kirchweg 7, t: 07055/930340, koenigsgabriele@gmail.com

Gnter_Mller_spielt_Didgeridoo_im_Kunstkeller_von_St_Hildegard

Günter H. Müller wurde 1949 in Arrode (heute Werther) in Westfalen geboren. Er ist studierter Stadtplaner, Bauingenieur, Komponist, Musiker, Fachbuchautor und Fotokünstler. Dass all diese Tätigkeiten miteinander verbunden sind, sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam Grenzen überwinden, wird beim Betrachten der Fotos, beim Betreten der Gebäude, beim Hören der Kompositionen schnell deutlich. Klingendes, schwingendes Licht, erlauschte Bilder und schimmernde Spuren, lebendiges Wasser, mystisches Grün (Grüne Farbe ist die Herzkraft himmlischer Geheimnisse, Hildegard v. Bingen). Die Fotoarbeiten von Günter H. Müller laden ein zum Verweilen, sich anrühren und verwandeln zu lassen.

Die Fotos von G. H. Müller sind sensible Momentaufnahmen, die über Blume und Blüte, über Wasser, Feuer und Eis hinaus etwas von den Tiefen des Geheimnisses der Schöpfung erahnen lassen. Die Strahlkraft aus dem Universum, heute sogar messbar, erfüllt nicht nur bekannte heilige Orte, sondern alle Bäume, Berge und Quellen überall auf der Erde mit unerschöpflicher Grünkraft (grüne Farbe ist die Herzkraft himmlischer Geheimnisse, Hildegard v. Bingen), mit Schönheit und Fülle. Dies zu erkennen und als Wegweisung und Hilfe für den täglichen Alltag anzunehmen, ist das Anliegen dieser besonderen Fotografien.

Homepage: www.lichtfoto.eu   Günter H. Müller, 58239 Schwerte, Ruhrblick 14, t: 02304 776662, info@lichtfoto.eu

 

 

 

 

Psalmenausstellung im Kunstkeller

Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat

Lebens.Raum.Psalmen.

Das Psalmengebet ist seit zwei Jahrtausenden fester Bestandteil der Gebetspraxis im Judentum und Christentum. Unser klösterliches Stundengebet ist geprägt von den Psalmen; in ihnen spiegeln sich alle Facetten des Glaubens und des Lebens auf unverwechselbare Weise wieder.
Auch aktuelle Lebensfragen haben in ihnen ihren Platz. Die Ausstellung nimmt einen Dialog mit den Psalmen auf, betrachtet ihre Wirkungsgeschichte in Religion, Glaube, Kunst, Literatur und Musik und lädt ein, ihre Bedeutung für sich selbst zu erfahren.

Die Ausstellung ist in der Zeit vom 5. März bis 29. Mai 2016 jeweils Di., Do., Sa. und So. von 15.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

 

Begleitveranstaltungen zur Ausstellung:

 

JUNI

Dienstag, 31. Mai bis Sonntag, 5. Juni 2016

Stille Tage im Kloster
„Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe“ Ps 62,1

Nach einem morgendlichen geistlichen Impuls sich auf die Stille, das Schweigen einlassen: auf diese Weise das „Bei-Sich-Wohnen“ und Hören auf Gott einüben. Am Nachmittag gibt es nach Bedarf die Möglichkeit zu einer Reflektion im Einzelgespräch (ca. 30 Min.)

Begleitung: Schwesternteam (Sr. Marion, Sr. Maria Magdalena, Sr. Petra)
Beginn: Dienstag, 31.05. mit dem Abendessen
Ende: Sonntag, 05.06. nach dem Mittagessen
Kosten für Übernachtung im Einzelzimmer m. Dusche/WC, einschl. Verpflegung: 325 €
Kursgebühr: 80 €
Teilnehmerzahl: max. 8 Personen
Anmeldung bitte bis 15. 04.2016

 

Samstag, 25. Juni 2016, 15.00 Uhr

Vortrag von Dr. Kornelia Siedlaczek, Frankfurt:

„Gottes schöne Schöpfung in den Psalmen“

Treffpunkt: vor dem Klosterladen
Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten

 

Sonntag, 25. September 2016, 15.00 Uhr

Dialog-Vortrag mit Prof. Daniel Krochmalnik, Heidelberg / Sr. Raphaela Brüggenthies OSB:

„Aus den Psalmen leben. Jüdisch und Christlich“

Treffpunkt: vor dem Klosterladen
Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten

 

Anmeldungen zu den mehrtägigen Veranstaltungen bitte unter:

Gastbereich der Abtei St. Hildegard
Abtei St. Hildegard 1
D – 65385 Rüdesheim am Rhein
Telefon +49(0)6722 499-122
Montags – Freitags: 9.30h – 11.00h
Telefax + 49(0)6722/499-178
gaeste@abtei-st-hildegard.de
www.abtei-st-hildegard.de

Öffnungszeiten Kunstkeller

Unter dem Klosterladen befindet sich unser Kunstkeller. Inzwischen ist dort bereits die siebte Ausstellung zu sehen.

Der Kunstkeller ist Mittwochs bis Sonntags von 15.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet.

Zwischen Weihnachten und Ende Februar bleibt der Kunstkeller sonntags geschlossen.

Kunsthandwerk im Kloster

Kunsthandwerk im Kloster

Derzeit zeigen wir im KunstKeller eine Ausstellung besonderer Art: unter dem Titel „Kunsthandwerk im Kloster“ zeigen unsere Mitschwestern, die künstlerisch tätig sind, ihre ganz unterschiedlichen Werke. Die Palette reicht von Kleinplastiken über moderne Malerei und Seidenmalerei, selbstgemalten Ikonen und Kreuzen, verzierten Kerzen und selbstgeknüpften Rosenkränzen bis hin zu gestickten Karten, Kalligraphiearbeiten und Scherenschnitten. Unsere Künstlerinnen sind Sr. Josepha, Sr. Fides, Sr. Michaela, Sr. Francesca, Sr. Maria-Regina, Sr. Thekla, Sr. Ursula, Sr. Maria Magdalena, Sr. Placida und Sr. Barbara.

Die Ausstellung ist jeweils Dienstags, Donnerstags und Samstags von 15.00 – 17.00 Uhr zu sehen.
Jeweils Freitags um 15.00 Uhr lädt Sr. Maria Magdalena zum gemeinsamen Rosenkrankgebet ein.