,

Die nächste Ausstellung im Kunstkeller

Sylvia Wolff: Lebensringe

Ausstellung im Kunstkeller vom 29.2. – 27.6.2020

Herzliche Einladung zur Vernissage am Samstag, 29. Februar, 15.00 Uhr

Öffnungszeiten des Kunstkellers: Mi – So von 15.00 – 17.00 Uhr

Zur Ausstellung:

Neuanfang folgt oft auf ein schmerzhaftes Ende. Leben und Sterben, laut und leise, schnell und langsam, Frühling und Winter. Damit ein Samenkorn sich vollends entfalten kann, muss es zu Grunde gehen. So gibt es auch im Buch des Lebens keine letzte Seite. Das Ende ist Beginn einer neuen Geschichte.

Die Bilder von Sylvia Wolff sind ausschließlich in Pastell gemalt. Mit Firnissen wurde die Kreide in vielen Schichten fixiert. Die Bilder beherbergen Wesen, die von „anderswo“ herzuzukommen scheinen, mal schweben, mal tanzen, mal ruhen sie. In expressive Farbgewänder gekleidet, tragen sie mitunter Flügel. Tun sich Abgründe auf, künden sie vom Wandel, schwingen sich auf oder stürzen hinab. Oft scheint es, als hielten diese Bewohner von Zwischenräumen Himmel oder Erde in ihren Händen. Im letzten Moment entziehen sie sich der Schwerkraft, um nicht von ihr erdrückt zu werden.

Wolffs Motive sind eingebettet in dynamische Bildkontexte, welche die Sicht auf die Perspektive menschlicher Möglichkeiten erweitern. Lässt man sich auf die Bilder ein, bleibt das Gefühl nicht aus, einen Zipfel Unendlichkeit zu berühren. Wolff ́s Bilderwesen entziehen sich nicht, sondern „bleiben“ und halten so die Balance zwischen „anderswo“ und „hier“.

Zur Künstlerin:

Sylvia Wolff wurde 1967 in Halle/Saale geboren und absolvierte eine klassische Schauspielausbildung an der „Ernst Busch Schule für Schauspielkunst“ in Berlin und Rostock. Bis Ende der 1990er-Jahre arbeitete sie erfolgreich als Schauspielerin für Fernseh-und Theaterproduktionen. Ab 1997 beschäftigte sie sich intensiv mit Malerei und wurde bald darauf Malerin und Autorin. Es folgten zahlreiche Ausstellungen ihres künstlerischen Werks u.a. in Dresden, Berlin, Ingolstadt, Bamberg und Chemnitz. Im Jahre 2006 erfolgte eine Buchveröffentlichung mit ihren individuellen Glaubenserfahrungen 2009 in neuer Auflage.

Bis 2006 hielt  sich Sylvia Wolff im Zuge caritativer Arbeit oft im Ausland auf, unter anderem in Indien und Israel, wo sie zu einem neuen Glaubensverständnis fand.  Ihr Atelier befindet sich in Wandlitz nahe Berlin. Hier werkt und wirkt Sylvia Wolff an Texten und Bildern,  gestaltet vorwiegend sakrale Motive und christliche Themen, gibt unter anderem biblischen Szenen in kräftigen frischen Farben durch eine feinlinige und zarte Darstellung ihre persönliche Handschrift und ein anmutiges Gesicht. Das harmonische Zusammenspiel von Stärke der Farbe und Sanftheit der Linie, von Präsenz und Leichtigkeit, lässt an das späte Schaffen des großen Marc Chagall erinnern.

1967 geboren in Halle / Saale
1984-88 Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin/Rostock
1988- 1997 feste Theaterengagements in Berlin, Dresden, Chemnitz, Zwickau Hinwendung zur Malerei und Literatur

Auslandsaufenthalte u.a. in Indien, Israel, Polen, Italien
Ausstellungen u.a. in Dresden, Berlin, Bretten, Bamberg, Erfurt, Ingolstadt, Nürnberg Veröffentlichungen: „Ankunft im Leben“ Benno Verlag 2003,

Neuauflage 2006, Patris Verlag
„Auf Engelsschwingen“ Benno Verlag 2016

„Ankunft im wahren Leben“ 2016 Benno Verlag
www.sylvia-wolff.de

Die aktuelle Ausstellung im Kunstkeller

Die aktuelle Ausstellung im Kunstkeller

,

transitZONEN: Die aktuelle Ausstellung im Kunstkeller

Künstlerische Betrachtungen am Rande der Komfortzone

Zum Thema Müll im Meer wurde schon viel geschrieben, gezeigt, gewarnt und düster die Zukunft
beschworen. Jeder weiß, dass wir unsere Wegwerfgesellschaft nicht länger ohne Konsequenzen ausleben
können. Aber außer einigen wenigen Versuchen etwas anders zu machen, geht es weiter wie bisher … Wir produzieren zuviel Müll, recyclen zu wenig und überhaupt fühlen wir uns nicht wirklich verantwortlich für das, was wir späteren Generationen auf dieser Welt hinterlassen.

Die Ausstellung „transitZONEN“ möchte weder einen weiteren Zeigefinger erheben, noch bietet
sie einfache Alternativen – sie will durch einen ästhetischen Blick auf die Spuren unserer Lebensweise
dazu einladen, unseren Konsum zu hinterfragen und darüber nachzudenken,
welche Rolle wir in der Natur spielen wollen.

Die Motivation der Künstler Johannes Höller und Claudia Raudszus ist der Versuch aufzuzeigen, dass zwischen Schwarz und Weiß immer ein Bereich liegt, der weder der einen noch der anderen Seite zuzuordnen ist – eine Transitzone. Nichts ist nur so oder so, von verschiedenen Blickwinkeln ergeben sich andere An- und Einsichten, die jeder für sich selbst als Schwarz oder Weiß festlegen muss.

So können wir den Müll am Strand mit Entsetzen betrachten, weil wir wissen, dass er zerrieben zu kleinsten Teilen über die Nahrungskette bald in unserem Körper landen wird … Oder wir konzentrieren uns auf die Schönheit, welche die Natur bei diesen Prozessen hervorbringt.

Intention der Künstler ist die Idee, dass wir mit unserer Kunst Menschen die Möglichkeit geben, sich einem Thema von einer anderen als der gewohnten Seite zu nähern, neue transitZONEN zu entdecken, die im Idealfall zu einer (positiven) Verschiebung der eigenen Wahrnehmung führen.

Die Ausstellung ist vom 2. März bis 2. Juni jeweils Mi – So von 15.00 -17.00 h zu sehen.

Die Künstler:

Johannes Höller ist freiberuflicher Fotograf und Künstler. Er studierte freie Kunst in Saarbrücken, ist Tutor, Dozent und Lehrbeauftragter, gibt Kunstworkshops für Kinder und Jugendliche und ist derzeit auch Vertretungslehrer für Kunst am Ludwig-Frank-Gymnasium in Mannheim.

Claudia Raudszus absolvierte ebenfalls ein Studium der freien Kunst in Saarbrücken. Heute Dozententätigkeit, u.a. bei der Betreuung und Partizipation an diversen Kunst am Bau-Gruppenprojekten und Ausstellungen.

,

Gottes große Töchter – die aktuelle Ausstellung im Kunstkeller

Die Künstlerin

Susanne Janssen, geboren 1965, studierte zunächst Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule für Gestaltung in Düsseldorf. Nach dem Diplom 1992 und einem Volontariat in der Kommunikationsabteilung des Carl Hanser Verlags in München entwirft sie erste Buchumschläge, u.a. zu einer Märchensammlung Italo Calvinos (erschienen in Hanser Verlag). Seit 1993 arbeitet sie als freie Buchillustratorin und Malerin, veröffentlicht zahlreiche Bücher für Verlage in Deutschland, Frankreich und Spanien. Ihre Veröffentlichungen werden in mehrere Sprachen übersetzt und erscheinen in Südkorea, Brasilien, den Niederlanden und Portugal. Neben zahlreichen Auszeichnungen, wiederholten Nominierungen und dem Grand Prix Illustrarte 2007 in Lissabon erhält sie 2008 den deutschen Jugendliteratur-preis für ihre Arbeit „Hänsel und Gretel“, erschienen bei Editions Être in Paris und dem Hinstorff Verlag in Rostock. Parallel zu den Buchveröffentlichungen werden Ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen in ganz Europa gezeigt. Den Bildzyklus „Gottes große Töchter“, der nun in der Abtei St. Hildegard zu sehen ist, schuf sie 2015 für eine Ausstellung in der Kathedrale von Moulins in Frankreich im Rahmen des Festival des Illustrateurs.


 

 

 

 

 

 

 

 

,

Die aktuelle Ausstellung im Kunstkeller

Unter dem Titel “Kreuzwege – Lebenswege” zeigt die Künstlerin Beatrice Dumon Bilder zu religiösen Themen und abstrakte Kompositionen.

Die Ausstellung ist vom 3. März bis 10. Juni 2018 zu sehen; der Kunstkeller ist Mi – So jeweils von 15 – 17 Uhr geöffnet.

,

Sieh’ da, das Alter!

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen zur Ausstellung von Künstlerinnen der GEDOK Bonn im Kunstkeller unserer Abtei:

07. Oktober – 23. Dezember 2017

 

 

 

Öffnungszeiten des Kunstkellers: Mittwoch – Sonntag, 15.00 – 17.00 Uhr

 

Teilnehmende Künstlerinnen:

Anne Bölling-Ahrens, Helga Becker, Rosemarie Bühler, Edle von Frantzius, Clotilde Lafont-König, Traudel Lindauer, Angela Mainz, Ingeborg Mayr, Sabine Puschmann-Diegel, Margret Riedl, Christiane Rücker, Sabine Störring, Solvejg Speer, Tam Uekermann, Elisabeth Vix, Monika Wegmann-Jung, Brigitte Wüster, Vera van Kaldenkerken-Wistuba

,

Wortbilder – Tiefe in Türkis

Wie Worte und Farben korrespondieren, einander überhöhen und vertiefen, ist Thema der nächsten Ausstellung unserer Sr. Klara Antons im Kunstkeller. Der Untertitel “Tiefe in Türkis” ist inspiriert von der zweiten Station eines Kreuzwegs der Künstlerin, der auf 14 schmalen hochformatigen Tafeln zur Meditation einlädt.

Neben dem Zyklus von 14 Tafeln stehen einzelne, in etwa gleich große “Wortbilder” sehr verschiedener Farbe, sowie kleinere quadratische, die Gegenstände und Worte aufeinander beziehende Blicke in die Tiefe der Seele.

Tiefe erzeugen auch die drei großen Raumbilder, die in den Raum des Gebets einladen und entfernt von der Beuroner Kunstschule inspiriert sind.

Ergänzt werden die “Wortbilder” durch Beispiele von Paramenten, Textilkunst und Kirchenfenstern, die Sr. Klara gestaltet hat.

Öffnungszeiten des Kunstkellers: Mi – So 15.00 – 17.00 Uhr

,

VIVA REGULA – Die Benediktsregel – gelebt in der Abtei St. Hildegard

Verfasst um das Jahr 540, bildet die Regel des heiligen Benedikt von Nursia bis heute die Grundlage des monastischen Lebens in den Klöstern des Benediktinerordens. Nach der Bibel ist die Benediktsregel mit ihren 73 Kapiteln das am weitesten verbreitete Buch der Welt. Die Fotoreportage VIVA REGULA von Kersten Müngersdorf sucht eine Annäherung an das Werk Benedikts und an eine Lebensform, die das Prinzip „ora et labora“ ganz in den Mittelpunkt stellt. Während mehrerer Klosteraufenthalte gewährten wir Herrn Müngersdorf  Einblicke in unseren Alltag benediktnischen Lebens, die dem normalen Klosterbesucher zumeist verborgen bleiben.

Kersten Müngersdorf lebt und arbeitet in Köln. Er studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften. Neben seinem Beruf als Texter und Werbekonzepter beschätigt er sich mit der Fotografie. Er realisierte bereits diverse Fotoprojekte, unter anderem SLEEPING BEAUTIES, eine Fotoserie über die französische Route National 7, die 2014 in Köln zu sehen war.

VIVA REGULA: 06. Mai – 02. Juli 2017, Kunstkeller der Abtei St. Hildegard, Öffnungszeiten: Mi. – So. 15.00 – 17.00 Uhr

Vernissage am Samstag, 6. Mai, 15.00 Uhr – herzlich willkommen!