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Die aktuelle Ausstellung im Kunstkeller

Unter dem Titel “Kreuzwege – Lebenswege” zeigt die Künstlerin Beatrice Dumon Bilder zu religiösen Themen und abstrakte Kompositionen.

Die Ausstellung ist vom 3. März bis 10. Juni 2018 zu sehen; der Kunstkeller ist Mi – So jeweils von 15 – 17 Uhr geöffnet.

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HR-Film über unsere Gemeinschaft

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Die Weihnachtsverkündigung

 Weihnachten – das Fest des Dankes für das wahre Licht, das in die Welt gekommen ist, – das Fest der Sehnsucht nach Frieden – das Fest des Vertrauens in Gott, der seine Verheißungen erfüllt.

Wir wünschen Ihnen ein gnadenreiches und gesegnetes Weihnachtsfest!

 

Die Verkündigung der Geburt Jesu am 24. Dezember nach dem “Martyrologium Romanum”

Milliarden Jahre waren vergangen, seit Gott im Anfang Himmel und Erde geschaffen;
Millionen Jahre, seit er den Menschen gebildet;
Jahrtausende seit der großen Flut.
Zweitausend Jahre waren vergangen seit der Berufung Abrahams;
1500 Jahre, seit Mose das Volk Israel aus Ägypten herausgeführt;
1000 Jahre seit der Salbung Davids zum König. In der 65. Jahrwoche nach der Weissagung Daniels;
in der 194. Olympiade;
752 Jahre nach Gründung der Stadt Rom:
im 42. Regierungsjahr des Kaisers Octavianus Augustus,
als auf dem ganzen Erdkreis Friede war;
im sechsten Zeitalter der Welt;
vor zweitausend Jahren:
Da wollte Jesus Christus, ewiger Gott und Sohn des ewigen Vaters,
Gott von Gott und Licht vom Licht,
die Welt heiligen durch seine liebevolle Ankunft. Durch den Heiligen Geist empfangen
und nach neun Monaten von Maria der Jungfrau
zu Bethlehem in Juda geboren, wird er Mensch.
Er, das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Heute feiern wir den Tag seiner Geburt, das hochheilige Weihnachtsfest.
Heute singen wir mit allen, die glauben:
“Christus ist uns geboren: Kommt, wir beten ihn an.”

 

Weihnachtssegen

Der barmherzige Gott, der in dem Kind in der Krippe Mensch geworden ist, segne dich.
Er wende dir das liebevolle Antlitz des göttlichen Kindes zu und helfe dir, seine Liebe weiter zu tragen.
Er erfülle dein Herz mit Freude darüber, dass Gott auch in dir Mensch werden und die Welt verändern will.
Er schenke dir und allen Menschen dieser Erde den Frieden, den die Engel an Weihnachten verkündeten.
Er geleite und behüte dich auf deinem persönlichen Weg zum göttlichen Kind in der Krippe.
Er führe dich durch alle Höhen und Tiefen deines Lebens und sei dir nahe allezeit.
So segne dich Gott, der Vater, der treu ist und barmherzig,
so segne dich Christus, der menschgewordene Sohn des ewigen Vaters,
so segne dich der Heilige Geist, der die Liebe ist und der Leben schafft heute und in Ewigkeit.
Amen.

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Advent: Zeit der Erwartung

Jemand muß zuhause sein, Herr,
wenn du kommst.
Jemand muß dich erwarten
unten am Fluß
vor der Stadt.

Jemand muß dich erwarten
oberhalb Rüdesheims und Eibingens
zwischen den Weinbergen, so könnten wir es umdichten.

Zuhause sein

Die Abtei ist unser Zuhause. Wir sind dort zuhause, weil jede von uns sich von Gott hierhin gerufen weiß, in Gemeinschaft zu beten und zu arbeiten. Aber die Abtei soll nicht nur für uns Schwestern ein Zuhause sein. Deshalb ist es ein Glück für uns, wenn ich Gäste an der Pforte erlebe, die öfter zu einem Gastaufenthalt kommen und sagen: “Jetzt bin ich wieder zu Hause.” Oder bei der Verabschiedung: “Ich fühlte mich hier wirklich zuhause.” Es ist schön ein Zuhause zu haben- wie viele Menschen haben es nicht!- und es ist schön zu hören, daß sich Menschen bei uns angenommen fühlen. Weiterlesen

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Die großen O-Antiphonen in Wort, Ton und Bild

Die Tage vom 17.–23. Dezember sind durch die sieben O-Antiphonen in der Vesper besonders herausgehoben. In ihnen wird Jesus Christus unter Bildworten und Titeln angerufen, die im Alten Testament dem erwarteten Messias zugesprochen werden. Die O-Antiphonen haben alle denselben Aufbau. Sie beginnen mit dem „O“, dem bewundernden Ausruf des Staunens über Gottes Heilstaten, die sich in besonderer Weise in Christus, unserem Erlöser, offenbart haben. Dann schließt sich ein messianischer Hoheitstitel aus dem Alten Testament an, der jeweils auf Jesus Christus hin gedeutet wird. Auf diese Hoheitstitel folgt eine Aussage über das, was der Herr tut oder wie er seine Herrschaft ausübt. In dem eindringlichen Ruf »Veni« – Komm! – drückt sich die Heilssehnsucht des Gottesvolkes bis heute aus. Es sind wunderbare Bilder, zum Teil Erinnerungen an das Wirken Gottes an seinem Volk Israel. Text und Melodie sind zu einer Einheit verschmolzen. Wer sich von dieser innigen Einheit erfassen lässt, wird etwas erfahren von der Sehnsucht, mit der diese Tage zum Weihnachtsfest hindrängen. Es geht um das Hören, Singen und Beten dessen, was Ziel unserer Sehnsucht ist.

Alle sieben Hoheitstitel umkreisen das Mysterium Gottes: O Weisheit, O Adonai, O Wurzel Jesse, O Schlüssel Davids, O Morgenstern, O König der Könige, O Emmanuel! Gott kann man keinen gültigen Namen geben, sondern Gott ist der Name über alle Namen (Phil 2,9). Wir können ihn nicht benennen, uns seiner nicht bemächtigen, son-dern ihn nur mit vielen Bildern umschreiben. Gott lässt sich nicht erkennen, sondern nur erahnen. Er ist das „mysterium tremendum“, das „mysterium fascinosum“ unseres Le-bens. Nur manchmal dürfen wir etwas von ihm erahnen. Gott ist nicht Statik, sondern unerhörte Dynamik. Er kommt in vielen Erscheinungsformen auf uns zu. Er ist immer der ganz andere. Wir können uns nur stammelnd und bewundernd diesem Mysterium nähern. Nur in dieser Haltung beginnen wir zu ahnen, was es heißen mag: Gott wird Mensch – et incarnatus est. Dieser Gott will mich, dieser Gott liebt mich – welch unbegreifliche Wahrheit.



osapientia117. Dezember: O Sapientia , o Weisheit, hervorgegangen aus dem Mund des Höchsten – die Welt umspannst du von einem Ende zum andern, in Kraft und Milde ordnest du alles: Komm und offenbare uns den Weg der Weisheit und Einsicht.
Die Weisheit wird im Neuen Testament auf Christus übertragen. „Gott hat Christus für uns zur Weisheit gemacht, damit wir in ihm ihre Schätze finden“ (Kol 2,3). Von diesem Christus wird gesagt, er herrsche in Kraft und Milde. Ist das für uns nicht vielfach ein Gegensatz? Da ist einer, der sich durchsetzen kann, und da ist der andere in Milde. Bei Christus fällt beides zusammen. Er herrscht mit zarter Kraft und starker Milde. So ordnet er alles. Alles bekommt bei ihm Maß und Mitte. Maß heißt nicht Mittelmaß, sondern in der Mitte des Wesens ruhen. – „Komm!“, in diese Bitte mündet die Antiphon ein. Komm und offenbare Dich! Eine ganz große Bitte. Wo Gott sich offenbart, erkennen wir, wird uns Einsicht, Wissen des Herzens geschenkt.

O Sapientia (MP3-Datei anhören)



oadonai118.12.: O Adonai, Herr und Führer des Hauses Israel – im flammenden Dornbusch bist du Mose erschienen und hast ihm auf dem Berg das Gesetz gegeben: komm und befreie uns mit deinem starken Arm.
Adonai – der Gottesname war dem Volk Israel heilig: Gott war der Unaussprechliche. Gott, der ganz andere, zu dem vom Menschen her kein Zugang möglich ist, er hat sich uns offenbart als Herr des gesamten Kosmos, als Herr der Geschichte. Er führt uns durch alle Höhen und Tiefen, durch alle Schmerzen und Verlassenheiten. Advent, Weihnach-ten, das bedeutet, dieser Gott, der die Herrschaft über Zeit und Geschichte hat, wird Mensch. O Adonai, Herr, mein Herr! Wo Gott erscheint, da brennt der Dornbusch, da ist Feuer und Brand. “Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; und was will ich anders, als dass es brenne.” Wo Gott kommt, da kann sich ein Leben mit einem Schlag verändern, da setzt er neue Maßstäbe. Er bietet uns seinen Bund an, sagt Ja zu uns. Und so dürfen wir auch Ja sagen zu ihm. Er ist uns treu, und nie ist es für uns zu spät, in die Bundestreue zurückzukehren. Wenn wir es nicht können, so ist es doch er, der uns mit starkem Arm in die Freiheit der ersten Liebe zurückführt.

O Adonai (MP3-Datei anhören)

 



oradixjesse119.12.: O Radix Jesse, o Spross aus der Wurzel Jesse, gesetzt zum Zeichen für die Völker – vor dir verstummen die Herrscher der Erde, dich flehen an die Völker: komm und errette uns, erhebe dich, säume nicht Länger.
Christus, der Wurzelstock – die Wurzel ist Symbol des Urgrunds, aus dem alles Sein und Wachsen hervorkommt. Das heißt glauben: verwurzelt sein in Ihm; hier findet der Mensch seine Identität. In Christus, dem Wurzelstock aus dem Urgrund Gottes. Wurzeln schlagen, das ist ein Lebensprogramm. Christus ist uns gesetzt zum Zeichen, er ist das Signal, das uns aufrütteln will aus unserer Schläfrigkeit. Advent fordert Entscheidung, ob wir uns dem Signal stellen wollen. Nicht aus eigener Kraft können wir uns entscheiden; wir müssen Gott bitten, dass er es in uns wirkt. Wir dürfen ihn geradezu „unverschämt“ bedrängen, in viermaligem Ruf: „Komm, errette uns, erhebe dich, säume nicht länger.“ Die Sehnsucht nach ihm kennt keine Grenze. Gott will gebeten werden, Gott will mit unbändigem Glauben, mit einer unbändigen Hoffnung bedrängt werden. Mit solch unbändigem Vertrauen geben wir ihm die Ehre.

O Radix Jesse (MP3-Datei anhören)

 

 



Bildschirmfoto 2012-12-19 um 15.45.3420.12.: O Clavis David, o Schlüssel Davids, Zepter des Hauses Israel – du öffnest, und niemand kann schließen, du schließt, und keine Macht vermag zu öffnen: komm und öffne den Kerker der Finsternis und die Fesseln des Todes!
Schlüssel, ein Zeichen der Verfügungsgewalt. Wer den Schlüssel besitzt, kann Eintritt gewähren oder verwehren. Wer den Schlüssel besitzt, der trägt die Verantwortung. Wem das Zepter verliehen wurde, dem ist alle Macht gegeben. „Komm und öffne den Kerker der Finsternis und die Fesseln des Todes.“ – Dies ist die erschütterndste Adventsbitte. Es geht um die Existenzfrage unseres Lebens. Jeder kann sich in dieser Bitte wiederfinden. Auch wir sind im Kerker der Finsternis, in der Nacht unserer Seele. Für jeden Menschen gibt es Zeiten, in denen er durch das Dunkel wie durch einen Tunnel gehen muss. Wir kennen die Fragen, die kein Mensch uns beantworten kann, die Zweifel, die an unserem Herzen nagen, die innere Zerrissenheit, die Einsamkeit und die quälende Suche nach dem Willen Gottes für uns. Aus solcher Not erwächst der Schrei: Öffne, mein Gott, den Kerker meines Herzens und reiß mich aus der Finsternis! Du, Herr, kannst es, du kannst meine Verschlossenheit aufbrechen, meine Stummheit lösen, du kannst mir die Angst nehmen und meine Finsternis erhellen.

OclavisDavidnurAnt (MP3-Datei anhören)



Bildschirmfoto 2012-12-19 um 15.53.5821.12: O Oriens, o Morgenstern, Glanz des unversehrten Lichtes, der Gerechtigkeit strahlende Sonne: Komm und erleuchte, die da sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes.
„Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finster-nis wohnen, strahlt ein Licht auf“ (Jes 9,1). Drei Bilder umschreiben das aufstrahlende Licht. Morgenstern, Glanz des unversehrten Lichtes, Sonne der Gerechtigkeit. Der Mor-genstern ist Symbol der Hoffnung: klar und funkelnd geht er auf, durchbricht das Dunkel der Nacht und kündet die aufgehende Sonne an, Weihnachten, den Morgen Christi. Von ihm geht Glanz aus, strahlendes Licht, Helligkeit, ganz rein, ohne jede Versehrtheit. Der Morgenstern wächst an zur strahlenden Sonne, immer heller leuchtet der Tag: Leben, Licht, Wärme, Freude, das ist Christus für die Welt des Glaubens. Er ist das Licht, das neue Verhältnisse schafft. Er allein kann uns retten aus den Schatten des Todes, aus Er-fahrungen der Grenze, des Scheiterns, des Älterwerdens, der Todesahnung, der Sorgen und Nöte. In diesen Erfahrungen der Dunkelheit fordert uns die Adventsbotschaft he-raus: „Mache dich auf, werde licht, denn dein Licht kommt!“ (Jes 60,1)

OOriensnurAnt (MP3-Datei anhören)



Bildschirmfoto 2012-12-19 um 15.53.3922.12.: O Rex Gentium, o König aller Völker, ihre Erwartung und Sehnsucht; Schlussstein, der die Gegensätze eint: Komm und errette den Menschen, den du aus Erde gebildet hast!
Wir tun uns heute schwer mit der Vorstellung des Königtums Christi. Zu schnell verbin-den wir sie in einem Jahrhundert der Diktatoren mit Gewaltherrschaft, Macht und Ohnmacht. Für Israel verknüpft sich mit dem Bild des Königs anderes: Der König ist der Diener des Bundesgottes, der mit der Wahrung der Gottesordnung Beauftragte. Nicht Feldherrentalent oder staatsmännische Begabung, auch nicht innerpolitische Machtbe-fugnisse schaffen den König, sondern sein persönlicher Ausweis als der mit göttlicher Kraft Erfüllte. Christus ist der König, das heißt: er ist der von Gott eingesetzte Lenker der Völker, der Friedensfürst. Auf ihn setzen die Menschen ihre Hoffnung, auf ihn richtet sich ihre Sehnsucht durch die Jahrtausende. Er ist der Schlussstein, der den ganzen Bau zusammenhält. Aber er ist auch der Stein des Anstoßes. Die Begegnung mit Christus stellt in die Entscheidung. Es geht um nichts Geringeres als um Gewinn oder Verlust des Lebens. Darum schließt sich die flehentliche Bitte an: Komm, rette deine Geschöpfe, errette, was du selbst gemacht hast. Das heißt doch auch: Gott weiß sich für uns verantwortlich. Wir dürfen uns darauf berufen, seine Geschöpfe zu sein – in aller Hinfälligkeit. Er kann uns wieder heil machen. Heil sein bedeutet: Gott ganz zugewandt sein und zur gleichen Zeit in sich ruhend. Ganz Auge und Ohr auf Gott hin sein und zu-gleich in sich gesammelt. Unsere Identität besteht im Anschauen Gottes, dazu sind wir geschaffen, darin finden wir Erfüllung. Das ist Advent. Maranatha – komm! Amen, ja komm, Herr Jesus!

ORexGentiumnurAnt (MP3-Datei anhören)



Bildschirmfoto 2012-12-19 um 15.54.1323.12.: O Emmanuel, Gott mit uns, unser König und Lehrer, du Hoffnung und Heiland der Völker: Komm, eile und schaffe uns Hilfe, du unser Herr und unser Gott!
Die letzte O-Antiphon fasst noch einmal zusammen, was in den vergangenen Tagen besungen wurde. Alles hat sich gesteigert und drängt hin auf den morgigen Tag: Heute sollt ihr wissen, dass der Herr kommt, und morgen sollt ihr seine Herrlichkeit schauen. O Emmanuel – Du, der du mit uns bist, der du mit uns warst, der du kommst. Das ist ein Glaubensbekenntnis, nicht eine neutrale Aussage über Gott. Emmanuel, das ist ein Na-me ganz großen Vertrauens. Dieser Gott ist unsere einzige Hoffnung in allen Hoffnungs-losigkeiten unserer Tage. Er ist der Heiland, der uns Heilung bringt. Ihn dürfen wir an-rufen: Komm, schaffe uns Hilfe! Schaffe uns neu, schaffe die Welt neu. Schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, in der kein Leid mehr sein wird, kein Schmerz und keine Tränen.

OEmmanulenurAnt (MP3-Datei anhören)

 

 



Von Sr. Christiane Rath OSB

 

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Maria: Mutter des Kommenden

Ich sehe dich in tausend Bildern,
Maria, lieblich ausgedrückt,
Doch keins von allen kann dich schildern,
Wie meine Seele dich erblickt.

Ich weiß nur, dass der Welt Getümmel
Seitdem mir wie ein Traum verweht,
Und ein unnennbar süßer Himmel
Mit ewig im Gemüte steht.

Novalis

„Ich sehe dich in tausend Bildern, … doch keins von allen kann dich schildern, wie meine Seele dich erblickt“. So ähnlich ergeht es mir – und so ähnlich wird es vielleicht auch Ihnen ergehen. Weiterlesen

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Johannes der Täufer: Urgestalt des Advent

In der orthodoxen Kirche sind Johannes der Täufer und Maria die beiden größten Heiligen. Zwei Menschen der Stärke und der Demut zugleich, von Gott erwählt, Unerhörtes zu vollbringen: Gott zu gebären und IHN zu taufen. Beide hat Gott ganz und gar in seinen Dienst genommen, beiden auch hat er das Härteste abgefordert. Und: beiden war nichts anderes aufgetragen, als allmählich und immer mehr in den Hintergrund zu treten – abzunehmen, damit er wachsen könne. Das Wegbereiten des Täufers bleibt ein Mysterium – ebenso wie die Mutterschaft Mariens.

Ich möchte hier einerseits die Gestalt Johannes des Täufers selbst in seinen wichtigsten Äußerungen befragen, andererseits sollen die Evangelisten in ihrem Zeugnis über ihn zu Wort kommen. Hören wir auf das, was sie uns zu sagen haben – und fragen wir uns, wie wir mit unserem eigenen Leben Antwort geben können auf ihren Ruf. Weiterlesen

Spenden statt Schenken

Liebe Freunde unserer Abtei,

in diesem Jahr möchten wir alle, die uns zu Weihnachten etwas schenken oder Gutes tun möchten, bitten, anstelle von Geschenken eine Spende an die AIM (Alliance InterMonastéres) zu überweisen. Unsere Sr. Gisela hat 16 Jahre als Generalsekretärin für diese Organisation unseres Ordens zur Unterstützung benediktinischer Gemeinschaften in aller Welt gearbeitet. Wir würden uns freuen, wenn Sie eines der unten genannten Projekte unterstützen würden. Wir danken Ihnen ganz herzlich!

Ihre Schwestern der Abtei St. Hildegard

Mit Ihrer Spende helfen sie entweder:

beim Bau einer Kapelle für die Benediktinerinnen in Ste Agathe, Lolo im Tschad, die vor allem in der Kindererziehung und Jugendbildung arbeiten. Für den Bau werden etwa 40.000 Euro benötigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

oder beim Bau eines Wassersammelbeckens für die Mönche in Kappadu/ Indien, das für ca. 10.000 Euro errichtet werden kann.

Lesen Sie dazu folgenden Bericht: “At present we collect the sewage water in a small tank and use it for irrigation during the summer months. However, during the rainy season, the quantity is much more, because the actual sewage water gets mixed with much rain water. We cannot pump it all into our plantation; it will affect the plants adversely. On the other hand we cannot allow the sewage water to flow away through our property or even through canals, because it will pollute our drinking water as well as the drinking water sources of our neighbours. Hence the need to collect all the extra sewage water from the dairy farm in a large pond. This precious water can be used for irrigation during the summer months. This will take us a long way in irrigating our crops during summer.”

 

oder der Abadia Santa Maria de Guadalupe – CUERNAVACA /Ahuatepec Mexico   CUERNAVACA, Morelos, für den Wiederaufbau der durch ein Erbeben beschädigten Gebäudeteile und einer Schutzmauer. Für diese Maßnahme werden 9.000 Euro benötigt.

 

 

 

 

 

 

Name of the account / Kontoinhaber:

Benediktiner Abtei Neuburg  – Sonderkonto AIM

Bank:  Liga Bank Speyer

IBAN: DE 43 7509 0300 0000 0546 40

BIC: GENODEF1M05

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Sieh’ da, das Alter!

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen zur Ausstellung von Künstlerinnen der GEDOK Bonn im Kunstkeller unserer Abtei:

07. Oktober – 23. Dezember 2017

 

 

 

Öffnungszeiten des Kunstkellers: Mittwoch – Sonntag, 15.00 – 17.00 Uhr

 

Teilnehmende Künstlerinnen:

Anne Bölling-Ahrens, Helga Becker, Rosemarie Bühler, Edle von Frantzius, Clotilde Lafont-König, Traudel Lindauer, Angela Mainz, Ingeborg Mayr, Sabine Puschmann-Diegel, Margret Riedl, Christiane Rücker, Sabine Störring, Solvejg Speer, Tam Uekermann, Elisabeth Vix, Monika Wegmann-Jung, Brigitte Wüster, Vera van Kaldenkerken-Wistuba

Ewige Profess unserer Sr. Mirjam

Heute, am Fest der heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Raphael, hat unsere Sr. Mirjam Kämpf im Rahmen der feierlichen Eucharistiefeier ihre Ewige Profess abgelegt und die monastische Weihe empfangen. Damit hat sie sich für immer an Gott und unsere Gemeinschaft gebunden. Ihren klösterlichen Lebensweg stellt Sr. Mirjam unter das Leitwort “Ego sum vita – Ich bin das Leben” (Johannesevangelium 11,25). Wir danken Gott für das Geschenk der Berufung und freuen uns über unsere neue Mitschwester.