Ungerechtigkeit

Die erste Gestalt hatte einen Kopf wie den eines jungen Hirsches und den Schwanz wie ein Bär, während der übrige Körper einem Schwein glich. Und die Gestalt sprach:

Auf wen soll ich meine Gerechtigkeit setzen? Auf keinen! Würde ich nämlich immer nur auf dies oder jenes achten müssen, so wäre ich kein Geschöpf Gottes mehr, sondern ein Esel, der träge dahertrottet, solange ihn nicht die Peitsche treibt.

 

 

Gerechtigkeit

Gott hat die ganze Ordnung so eingerichtet, dass eins auf das andere Rücksicht nehme. Je mehr einer vom anderen lernt, was er von sich aus nicht weiß, um so mehr wächst doch in ihm das Wissen.

„Der Mensch baut ja den Tempel und Altar für Gott auf, um Ihm darin zu dienen. Daher weiß ich, dass die Gaben des Heiligen Geistes, die ich im Menschen erkenne, die Werke Gottes sind, und für sie bin ich die Symphonie. Ich trage das Diadem des Königs unter den Geschöpfen und in ihren Werken mit Gerechtigkeit.