Die Geschichte des Weinguts

"Erst dann sind sie wirklich Mönche, wenn sie von der Arbeit ihrer Hände leben", so schreibt der hl. Benedikt in seiner Ordensregel. Außerdem sollen die Mönche ihren Lebensunterhalt von dem bestreiten, was sie in der Gegend, in der sie wohnen, vorfinden. Viele Klöster, die es in den früheren Jahrhunderten im Rheingau gab, lebten darum vom Weinbau. Auf ihrem Arbeiten und Forschen fußt bis heute das Ansehen und die hohe Weinkultur des Rheingaus. So gehört auch heute zu einem Kloster, das im Rheingau liegt, naturgemäß der Weinbau.

Die Tradition des Weinbaus in unserer Abtei reicht in die Zeit unserer Gründeräbtissin, der hl. Hildegard von Bingen (+ 1179) zurück. Wir, die Benediktinerinnen der Abtei St. Hildegard, bewirtschaften heute 6,5 Hektar Rebfläche auf der zu 83% Riesling, die Königin der Rebsorten, angebaut ist. Der Rest ist mit Spätburgunder bepflanzt, u.a. in Assmanshausen.

 
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