1 = Kreuzigungsgruppe2 = Die Beuroner Kunstschule3 = Die Gemälde der Apsis4 = Beuronisches Kreuz5 = Beuronische Ewiglichtlampe6 = Orgel7 = Die rechte (südliche) Seitenwand8 = Die linke (nördliche) Seitenwand9 = Darstellungen aus dem Leben der hl. Hildegard10 = Sakristei - und Rückwand
 

Sakristei - und Rückwand

Die Malereien des Seitenschiffs sind ebenfalls der hl. Hildegard, aber auch anderen bedeutenden weiblichen Heiligen des Benediktinerordens gewidmet. Auf der Ostwand über der Sakristeitür ist Hildegard selbst dargestellt, mit einem Federkiel in der rechten Hand. An der gegenüberliegenden Westwand sind fünf hl. Frauen zu sehen: Margareth von Rupertsberg, Hiltraud von Rupertsberg, Jutta von Spanheim, lda von Rupertsberg und Elisabeth von Schönau. Alle fünf Heiligen sind typisiert und haben die gleichen ebenmäßig geschnittenen Gesichter.

An der Längswand zwischen den Fenstern finden sich ebenfalls Gemälde heiliger Benediktinerinnen. Auch sie sind nicht historisch-realistisch, sondern typisiert gemalt, zum Zeichen dafür; daß es den Künstlern nicht um religiöse Historienmalerei, sondern um den Sinnbildcharakter und dessen Glaubensaussage ging.

Beim Verlassen der Kirche erblickt man über dem Hauptportal eine Inschrift. Diese ist dem Gründer und Erbauer des Klosters und der Kirche, Fürst Karl zu Löwenstein, in Dankbarkeit gewidmet. Was er im Jahr 1900 grundgelegt hat, das trägt bis heute reiche Frucht.

Die Abteikirche der hl. Hildegard ist alljährlich Ziel vieler Pilgergruppen und Besucher; die auf den Spuren der großen Heiligen den Weg nach Eibingen finden und mit den Schwestern der Abtei gemeinsam das Gotteslob feiern.


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