Beuronische Kunst
Die künstlerischen Arbeiten verloren allerdings durch den Schulbetrieb und durch Fremdeinflüsse zunehmend an Qualität. Die Strenge wurde
nach und nach zur Volkstümlichkeit gemildert; das Maß erstarrte immer mehr zum Schema.
Man übernahm Formen und Motive aus frühchristlicher, byzantinischer und präraffaelitischer Kunst und aus dem Jugendstil.
Auf dem Gebiet des kirchlichen Gerätes vermochte die ästhetische Geometrie zu reinigen und Form und Aufbau zu klären und zu vereinfachen. Werke der Beuroner Goldschmiedekunst bilden auch heute noch den Grundstock der Ausstattung von Kirche und Sakristei in Beuron.
Einfluss auf die Zukunft hatten jedoch nur die ersten strengen Arbeiten von Pater Desiderius Lenz und besonders seine Kunsttheorie.
Quelle:
Internetseite der Erzabtei Beuron:
www. erzabtei-beuron .de
Die Erzabtei Beuron ist das Mutterkloster der Beuroner Kongregation, zu der auch die Abtei St. Hildegard gehört, und liegt im Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen.
Bildnachweis: Abtei St. Hildegard, Rüdesheim