Klosterwein

… und welchen Wein trinken Sie am liebsten, Schwester Thekla?

Mein Lieblingswein ist kein Wein sondern unser 2016er Riesling KlosterSecco Qualitätsperlwein trocken 02/17
Ich liebe nicht nur das Prickelnde des Perlweines, auch Secco genannt, sondern vor allem die frische Frucht des Rieslings. Mich erinnert das Aroma an Holunder, mit grünem Apfel.
Gut gekühlt ist der KlosterSecco mein Favorit für einen schönen Sommerabend mit Freunden oder bei einer Grillparty.
Probieren Sie ihn mal!

2016 Kloster-Secco Riesling Perlwein trocken

Artikelnummer: 02/17
Stückpreis:

9,80 EUR

(inkl. 19,00% MwSt. und zzgl. Versandkosten)
Füllmenge: 0,75 l (13,07 EUR / 1,00 l)

Abtei St. Hildegard
Kloster-Secco Riesling Perlwein trocken

Eine besondere Spezialität aus unserem Klosterkeller! Beschwingte Rieslingaromen.

Schmeckt nach mehr!

Schraubverschluss.

 

Weinbrevier 2017

Liebe Freunde unseres Klosterweingutes!
Mit dem neuen WeinBrevier stellen wir Ihnen den 2016 Jahrgang vor und halten einen kleinen Rückblick auf das vergangene Weinjahr.
2016 begann unauffällig, normal und immer im Bereich des langjährigen Mittels. Der Austrieb war um den 25.4., der Blühbeginn um den 15.6. und der Reifebeginn ab dem 20.8.. Statistisch ein völlig durchschnittliches Jahr. Nur die Niederschläge waren alles andere als normal: Im April fiel die doppelte Menge und ab Mitte Mai gab es fast täglich Regen. Der Befallsdruck durch pilzliche Schaderreger wurde dadurch extrem hoch! Im Juli, August und September schien dann endlich die Sonne.
Nach einem normalen Reifebeginn in den letzten Augusttagen führte der wärmste September seit Menschengedenken (jedenfalls im Rheingau) dazu, dass die Trauben sich bestens entwickelten. Wer geduldig blieb und nicht zu früh mit der Lese begann, erlebte eine erfreuliche Steigerung der Trauben-Aromatik! Eine tolle Aromatik, die Sie in den Weinen unseres 2016er Jahrganges wiederfinden! Probieren Sie mal unseren 2016er Riesling Classic (Best.-Nr. 10/17). Ein gut ausgewogener Wein!!
Unser Klostercafé bewirtschaften wir seit dem 1. März in Zusammenarbeit mit den Rheingau Werkstätten Rüdesheim des St. Vincenzstiftes/Aulhausen, einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oder Lernbehinderung. Wir freuen uns auf das Miteinander und auf Ihren Besuch in unserem ebenso inklusiven wie exklusiven Klostercafé. Dort können Sie auch ein gutes Glas Klosterwein genießen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie einmal – auf welchem Weg auch immer – unser Kloster und unsere Vinothek besuchen kommen!
Mit herzlichen Grüßen

Ihre Schwestern der Abtei St. Hildegard

 

 

 

 

 

 

Download PDF Weinbrevier 2017

P.S.: In diesem Jahr finden wieder unsere Hildegard-WeinWalks statt: Am 2. Juli und 1. Oktober 2017 starten wir jeweils 13.30 Uhr am Klostercafé. Interessierte finden nähere Informationen dazu auf unserer Homepage: www.abtei.st.hildegard.de „Hildegard Wein-Walk“

Pilgertrunk aus dem Klosterweingut

In vielen Fällen braucht der Mensch den Wein. Er stärkt den schwachen Magen, erfrischt die ermatteten Kräfte,

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Die hl. Hildegard und der Wein

Die geschichtlichen Wurzeln des Klosterweinguts reichen bis ins 12. Jahrhundert, in die Zeit unserer Gründeräbtissin Hildegard von Bingen (1098 – 1179). Schon damals betrieben die Schwestern der Klöster Rupertsberg und Eibingen erfolgreich Weinbau. Ihre Weingüter hatten beträchtliche Bedeutung in der Region. Diese Tradition setzt das heutige Klosterweingut fort. 

Die Abtei St. Hildegard kann auf eine mehr als 850-jährige Geschichte zurückblicken, und von den ersten Anfängen an war vermutlich der Weinbau mit ihr verbunden. Die Klostergründung läßt sich auf Hildegard selbst, die später den Beinamen „von Bingen“ erhielt, zurückführen. Geboren wurde Hildegard 1098 als zehntes Kind des Edelfreien Hildebert von Bermersheim und seiner Gemahlin Mechtild, deren Stammsitz nahe bei Alzey lag, – „in einem weiten, von Reben und Korn umgebenen Tal“.

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Zeugnisse Rheingauer Weinkultur

Die Hildegard-Ikonographie im Laufe der Jahrhunderte, mag es sich um Skulptur, Malerei oder Miniatur handeln, weist nur sehr selten Darstellungen auf, die die Meisterin von Rupertsberg und Eibingen in Beziehung zum Wein bringen oder ihr einen Rebstock als Attribut beigeben. Der Bildstock in der Kiedricher Weinbergslage „Heiligenstock“ zeigt somit ein seltenes Motiv, und das mit gutem Grund.

Aus der Tatsache, dass Hildegard die Wirkkraft des Weins zu therapeutischen Zwecken einbezieht, wie ihre heilkundlichen Schriften bezeugen, lässt sich folgern, wie sehr ihr diese geheimnisvolle Pflanzung vertraut gewesen sein muss. Offenbar von Kindheit an, denn ihrer Herkunft nach stammt sie aus dem Geschlecht derer zu Bermersheim, deren Stammsitz nahe bei Alzey lag, – „in einem weiten, von Reben und Korn umgebenen Tal“, wie eine romantische Landschaftsbeschreibung vermerkt. Da sich die besondere Begabung und Begnadung des Kindes Hildegard schon früh zeigte, vertrauten die Eltern, der Edelfreie Hildebert von Bermersheim und seine Frau Mechtild, ihr zehntes Kind der Klausnerin Jutta von Sponheim zur Erziehung an.

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