Einladung

Klostersprache verstehen von A – Z

 

A  B  C  E  H  I  K  L  M  N  O  P  R  S  V  Z

 

A

Abt / Äbtissin (lat. Abbas „Vater“) Von der Gemeinschaft eines selbständigen Klosters frei gewählt (auf Lebenszeit oder für ca. 12 Jahre) geistlicher Vater /geistliche Mutter. Abt und Äbtissin erhalten eine kirchliche Weihe.
Abtei Haus und Lebensbereich einer selbständigen Gemeinschaft von Mönchen oder Nonnen.
Askese (griechisch Askese „Übung“) Die Einübung in ein Leben, das ausgerichtet ist auf Gott und von diesem Ziel her den bewussten und gewollten Verzicht auf bestimmte Lebensvollzüge einschließt.

B

Benediktsregel Die Benediktsregel (Regula Benedicti) wurde um 529 vom heiligen Benedikt von Nursia als Lebensregel für Mönche und Nonnen verfasst. Ursprünglich galt die Regel für das von ihm gegründete Gemeinschaftskloster Monte Cassino in Mittelitalien. Seit dem Mittelalter ist die Benediktsregel die einheitliche Lebensgrundlage für alle Klöster des Ordens der Benediktiner (Ordo Sancti Benedicti, OSB).

Die Benediktsregel besteht aus einem Prolog und 73 Kapiteln:

  • Der Prolog und die Kapitel 1 bis 3 umfassen Grundlegendes zum Mönchsleben.
  • Die Kapitel 4 bis 7 befassen sich mit den monastischen Tugenden, vor allem Gehorsam, Schweigen und Demut.
  • Die Kapitel 8 bis 20 treffen Anordnungen für das opus Dei, den Gottesdienst, der im benediktinischen Leben einen großen Stellenwert einnimmt.
  • Die Kapitel 21 bis 30 klären Strafen für Verstöße gegen die Regel.
  • Die Kapitel 31 bis 57 geben Anweisung über die Verwaltung des Klosters, die Dienste der Mönche, die Versorgung der Mönche, die Aufnahme von Gästen und den Umgang mit den Handwerkern und Künstlern des Klosters.
  • Die Kapitel 58 bis 66 regeln die Aufnahme von Novizen, die Rangordnung in der Gemeinschaft, die Einsetzung von Prior und Abt und die Aufgaben des Pförtners. Gemäß Kapitel 58 umfasst das Ordensgelübde die Versprechen von Beständigkeit (Stabilitas loci, das heißt Bindung an ein bestimmtes Kloster, bzw. eine bestimmte Gemeinschaft), klösterlichem Lebenswandel und Gehorsam.
  • Die Kapitel 67 bis 72 gelten als Nachträge. Sie geben Weisungen für den Umgang der Brüder untereinander.
  • Kapitel 73 ist ein Epilog
Brevier (lat.: breviarium, von brevis „kurz“) Buch, in dem alle Psalmen und Gebete des Chorgebetes für die einzelnen Gebetszeiten enthalten sind.

 

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C

Cellerar / Cellerarin Ein Cellerar/eine Cellerarin ist der bzw. die Verantwortliche für die wirtschaftlichen Belange und die Verwaltung des Klosters. Die Aufgaben sind im Kapitel 31 der Benediktsregel beschrieben.
Chor / Chorgestühl Raum innerhalb einer Kirche, in dem das Chorgebet verrichtet wird.
Choral Einstimmige Gesänge für die römisch-lateinische Liturgie mit eigenen Tonarten (auch Kirchentonarten genannt). Als musikalische Ausformung des biblischen Textes ist der Choral Bestandteil der liturgischen Handlung. Die ältesten Choral-Handschriften stammen aus dem 8./9. Jhdt.
Chorgebet Das im Chor der Klosterkirche mehrmals täglich zu festen Zeiten gesungene oder rezitierte Chorgebet strukturiert den Tag einer Klostergemeinschaft, die damit ihren kirchlichen Auftrag zum Stundengebet erfüllt.

E

Einkleidung Einkleidung ist der feierliche Akt der Übergabe des Ordensgewandes an ein neues Ordensmitglied zur Aufnahme in das Noviziat. Das neue Ordensmitglied erhält mit der Einkleidung in der Regel auch einen neuen Ordensnamen.
Eucharistie /Heilige Messe Das Wort Eucharistie bedeutet Danksagung. Die Eucharistie – auch Abendmahl – ist eines der sieben Sakramente. Die Liturgie der Eucharistie ist die Vergegenwärtigung des letzten Mahles Jesu mit seinen Jüngern. In allen Kirchen sind Brot (in der Regel Hostien) und Wein die verwendeten Elemente, die gespendet und empfangen werden (Brot = Leib Christi, Wein = Blut Christi).
Exerzitien Exerzitien sind geistliche Übungen, die auf den heiligen Ignatius von Loyola zurückgehen; sie beinhalten Zeiten der inneren Einkehr, der Betrachtung der Heiligen Schrift, des Schweigens und des Gebets.

 

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H

Habit Habit ist die Ordenstracht einer Ordensgemeinschaft. Das Wort ist abgeleitet vom lat. Habitus „Haltung, Gestalt“. Der Habit soll als einheitliches Gewand die Verbundenheit der Ordensmitglieder betonen und ist das äußere Zeichen eines einfachen Lebensstils:

  • Benediktiner: schwarzes Gewand
  • Zisterzienser, Kartäuser: weißes Gewand
  • Franziskaner: braunes Gewand
  • Dominikaner: schwarz-weißes Gewand
Hore (lat. Hora: „Stunde“) Stundengebete der Klostergemeinschaft.

Siehe Stundengebet

Hostie (lat. hostia „Opfer, Opfergabe“) Hostie bezeichnet das zur Eucharistie verwendete Brot.

 

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I

Infirmerie Infirmerie ist die Krankenabteilung in einem Kloster.

K

Kantor / Kantorin (lat. cantare „singen“, Kantor „Sänger“) Als Kantor/Kantorin wird der bzw. die Vorsänger/Vorsängerin oder Chorleiter/Chorleiterin im Gottesdienst bezeichnet.
Kapitel Raum, in dem man sich zu Beratungen (Kapitelsitzungen) und wichtigen klösterlichen Vollzügen (Abtswahl, Einkleidung usw.) versammelt.
Klausur (lat. claudere „schließen“) Geschützter Lebensbereich innerhalb eines Klosters, der den notwendigen Raum der Stille und Sammlung ermöglichen soll und von Außenstehenden nur in Ausnahmefällen betreten werden darf.
Klerus Als Klerus bezeichnet man die Gesamtheit aller katholischen Geistlichen.
Kloster (lat. claustrum „verschlossener Ort“) Ein Kloster ist ein Gebäude, in dem Ordensgemeinschaften leben. Die monastischen Klöster des Benediktiner- und Zisterzienserordens werden Abtei genannt. Die dort lebenden Gemeinschaften werden von einem Abt oder einer Äbtissin geleitet.
Kommunität /Konvent (lat. communitas „Gemeinwesen“) Kommunität bezeichnet ebenso wie der Begriff Konvent die Ordensgemeinschaft als Ganzes. Konvent wird bisweilen auch der Wohnbereich eines Klosters genannt.
Komplet Siehe Stundengebet
Kongregation Zusammenschluss mehrerer selbständiger Klöster und Abteien mit gemeinsamen Konstitutionen.
Konstitutionen (oder Deklarationen) Erläuterungen und Auslegungen zur Benediktsregel und für das gemeinsame Leben in den Klöstern..
Kontemplativ (lat. contemplari: „beschaulich, d.h. ganz auf Gott hin ausgerichtet leben,“) Kontemplation ist in philosophischen und religiösen Texten die Bezeichnung für ein konzentriertes Betrachten eines geistigen ungegenständlichen Objektes.
   
Kreuzgang Rechteckiger (offener oder überdachter), um einen Garten (Kreuzgarten) angelegter Gang, der die Gemeinschaftsräume eines Klosters miteinander verbindet und durch seine Anlage für Prozessionen wie auch für die persönliche Meditation genutzt werden kann.
Kukulle (lat. cucullus „Tüte“, in übertragener Bedeutung „Kapuze“) Vielfaltiger Mantel als Teil des Habits, der zum Chorgebet getragen wird.

 

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L

Laudes Siehe Stundengebet
Lectio divina Geistliche Schriftlesung, Betrachtung und Meditation der Heiligen Schrift.
Liturgie (aus dem lat. „Gottesdienst“) Liturgie bezeichnet die christlichen und jüdischen Rituale zur Verehrung Gottes und zur Vertiefung des Glaubens in der Gemeinde. Liturgie ist die prägende Lebensmitte jeder Klostergemeinschaft, die sich in der Feier der Eucharistie und des gemeinsamen Stundengebetes entfaltet.

M

Magister / Magistra (aus dem lat.“ LehrerIn / NovizenmeisterIn“): Geistlicher Begleiter/Geistliche Begleiterin der jungen Nonnen und Mönche, die sich in ihrer Berufung prüfen und auf die Profess vorbereiten (Postulanten, Novizen, in Frauenklöstern auch die zeitlichen Professen).
Meditation (lat. Meditatio „Betrachtung“)
Mittagshore Siehe Stundengebet
Mönch (lat. Monachus „Mönch“): Männliches Mitglied eines kontemplativen Ordens.
Monastisch Bezeichnung im Christentum für das Klosterleben; d.h., alles, was der Benediktsregel, den Konstitutionen und den jeweiligen Hausbräuchen eines Klosters entspricht. Aus dem verwandten lat. Wort monasterium leiten sich in anderen Sprachen die Bezeichnung für Kloster und für bestimmte Kirchengebäude ab; z.B.: monastery (englisch), monastère (französisch) oder auch auf Deutsch „Münster“

 

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N

Nonne Weibliches Mitglied eines kontemplativen Ordens.
Noviziat Das Noviziat ist die Probe- und Einführungszeit von Novizen / Novizinnen (neue Ordensmitglieder), um die Berufung für das Ordensleben zu prüfen (ein bis zwei Jahre).

O

Oberin Eine Oberin ist Leiterin einer Schwesternschaft und somit die Vorsteherin einer klösterlichen Gemeinschaft. Die Oberin einer selbständigen Abtei wird als Äbtissin bezeichnet.
Ora-et-labora (aus dem lat.„bete und arbeite“) ora-et-labora ist ein Grundsatz, der sich auf den Lebensrhythmus des Ordens der Benediktiner bezieht. Vollständig lautet der Grundsatz ora-et-labora-et-lege, Deus adest sine mora (bete und arbeite und lies, Gott ist da ohne Verzug). Obwohl der Grundsatz das Leben in den benediktinischen Klöstern bestimmt, ist er in dieser Form nicht in der Benediktsregel enthalten.
Orden Ein Orden ist eine Gemeinschaft (auch Ordensgemeinschaft) von Brüdern und Schwestern, Mönchen und Nonnen, die auf Basis einer bestimmten Ordensregel und durch Ablegen des Ordensgelübdes an ein geistliches Leben gebunden sind.

 

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P

Postulant / Postulantin Anwärter bzw. Anwärterin für das Klosterleben. Diese leben unverbindlich bis zur eventuellen Einkleidung und Aufnahme in das Noviziat in der Klostergemeinschaft.
Primas Oberster Repräsentant aller benediktinischen Ordensgemeinschaften auf der ganzen Welt mit Sitz in Rom.
Prior / Priorin Stellvertreter des Abtes bzw. Stellvertreterin der Äbtissin.
Profess (aus dem lat. „Bekenntnis“) Bindung an eine kontemplative Gemeinschaft durch die drei monastischen Gelübde der Beständigkeit (Stabilitas), des klösterlichen Lebenswandels (Conversatio morum) und des Gehorsams (Oboedientia). Nach dem Noviziat legt der Novize /die Novizin zunächst die Gelübde für drei Jahre (sogenannte zeitliche Profess) ab; anschließend bindet er /sie sich auf Lebenszeit an eine Gemeinschaft (feierliche Profess).

 

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R

Refektorium (lat. refectio „Wiederherstellung“, „Erfrischung“) Das Refektorium ist der Speisesaal des Klosters. In den Klöstern, die ein Gästehaus haben, gibt es außerdem ein den Gästen vorbehaltenes „Gästerefektorium“.

S

Sakramente (lat. sacramentum „Zeichen des Heils“) Sichtbare Zeichen einer verborgenen Heilswirklichkeit. In den Sakramenten ist Jesus Christus selbst gegenwärtig und wirkt durch seine Kirche. Es gibt sieben Sakramente:

Taufe, Firmung, Eucharistie nehmen den Menschen in die Gemeinschaft der Gläubigen auf; Ehe und Weihe (Diakon- Priester- und Bischofsweihe) stärken die Empfänger für ihren Ehebund bzw. für ihren Dienst in der Kirche; Beichte und Krankensalbung sind die Sakramente der Heilung.

Sakristei Die Sakristei als Vorraum zur Kirche steht den Priestern zur Vorbereitung des Gottesdienstes zur Verfügung.
Scholastika (lat. scholastica „Die Lernende“) Die heilige Scholastika war die Schwester des heiligen Benedikt und gilt als Vorsteherin des ersten benediktinischen Frauenklosters. Scholastika ist ein, zumeist in Klöstern gebräuchlicher, weiblicher Vorname mit Namenstag am 10. Februar.
Silentium (aus dem lat. „Schweigen“) Festgelegte Zeiten des Stillschweigens, die dem einzelnen den Raum der lebendigen und persönlichen Begegnung mit Gott ermöglichen sollen.
Sr. Sr. ist die Abkürzung des lateinischen soror („Schwester, Ordensfrau“) und wird dem Namen der Nonne vorangestellt. Gesprochene Form: Schwester + Vorname.

Geschriebene Form: Sr. + Vorname.

Statio Teil des Kreuzganges; Ort der Sammlung und des Schweigens, an dem sich die Gemeinschaft zum Einzug in den Chor versammelt.
Stundengebet Das Stundengebet bezieht sich auf das Apostelwort „bete ohne Unterlass“ und auf das Psalmwort „Siebenmal am Tag singe ich Dein Lob und nachts stehe ich auf, um Dich zu preisen“. Das Stundengebet ist am Zyklus des Tageslaufs, dem Wechsel von Schlafen und Wachen, Licht und Dunkelheit sowie Arbeit und Ruhe orientiert.

Der heilige Benedikt teilt das tägliche Stundengebet in Horen (lat. hora „Stunde“) ein:

  • die erste Hore nennt man Vigilien, sie ist das ursprüngliche Nachtgebet der Mönche und findet heute in der Regel am Vorabend statt
  • die Laudes sind das Morgengebet zwischen 5:30 und 8:00
  • die kleinen Horen wurden ursprünglich im Abstand von drei Stunden ( 6:00, 9:00, 12:00 und 15:00) gebetet. Diese sind
    • Prim, die heute in der Regel in Einheit mit den Laudes gebetet wird
    • Terz, die entweder unmittelbar vor der Heiligen Messe oder in diese integriert gebetet wird
    • Sext
    • Non
    • Heute ist es üblich, die beiden kleinen Horen Sext und Non zu einer Mittagshore zusammen zu fassen
  • Die Vesper ist das zentrale Abendgebet der Kirche und wird vor dem Abendessen gebetet (zwischen 17:00 und 18:00)
  • Die Komplet ist die letzte Hore des Tages, die zwischen 19:30 und 21:00 gebetet wird. Danach setzt das nächtliche Schweigen ein, das nur durch die Vigilien unterbrochen wird.

 

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V

Vesper Siehe Stundengebet
Vigilien Siehe Stundengebet

Z

Zelle (lat. Cella „Raum“): Gebets- und Schlafraum der Nonnen bzw. der Mönche. Die Zelle ist bevorzugter Ort mönchischen Alleinseins; der Mönch liebt sie als Stätte, in der er unter den Augen Gottes bei sich selbst zu Hause sein kann.
Zisterzienser Die Zisterzienser sind ein Reformorden, der im 11. Jahrhundert aus den Benediktinern hervorgegangen ist. Die Namensgebung erfolgte aus dem Kloster Cîteaux (lat. cistercium).

 

Gottesdienstzeiten

Vom 1. 11.- 28.2. sind unsere Kirche und unser Kirchplatz von 7.00 Uhr in der Frühe bis abends nach der Vesper (ca. 18.15 Uhr) geöffnet.

Sie sind herzlich eingeladen, an den Gottesdiensten und Gebetszeiten teilzunehmen.

 

 

Gottesdienste im Jahreskreis

Sonntags:

Laudes 6.00 – 6.30 Uhr

Terz und Hochamt 8.15 – 9.45 Uhr

Mittagshore 12.00 – 12.15 Uhr

Vesper 17.30 – 18.10 Uhr

Komplet und Vigilien 19.20 – 20.30 Uhr

Werktags:

Laudes 5.30 – 6.00 Uhr

Terz und Hochamt 7.30 – 8.30 Uhr

Mittagshore 12.00 – 12.15 Uhr

Vesper 17.30 – 18.00 Uhr

Komplet und Vigilien 19.20 – 20.15 Uhr

 

Gottesdienste an Weihnachten

24. Dezember

5.30 Uhr Laudes

7.30 Terz und Choralhochamt

11.45 Uhr Mittagshore

15.00 Uhr Erste Vesper von Weihnachten (Komplet entfällt)

18.00 Uhr Feierliche Weihnachtsvigilien (nach den Vigilien wird die Kirche bis 23.00 Uhr geschlossen)

24.00 Uhr Mitternachtsamt

25. Dezember

7.00 Uhr Laudes

9.00 Uhr Terz und Choralhochamt

12.00 Mittagshore

17.00 Uhr Vesper

19.00 Uhr Komplet und Vigilien

26. Dezember wie an Sonntagen

6.00 Uhr Laudes

8.15 Uhr Terz und Choralhochamt

12.00 Mittagshore

17.30 Uhr Vesper

19.20 Uhr Komplet und Vigilien

 

Gottesdienste in der Karwoche und an Ostern

Palmsonntag:

      8.15 Uhr Palmweihe

      8.30 Uhr Choral-Hochamt

Gründonnerstag:

      18.00 Uhr Abendmahlsamt,

      anschließend Komplet (Vesper entfällt)

Karfreitag:    

      15.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst

      19.20 Uhr Komplet (Vesper entfällt)

Karsamstag:

      17.30 Uhr Vesper (Komplet entfällt)

Ostersonntag

        4.30 Uhr Osternachtfeier

        8.45 Uhr Laudes

      11.00 Uhr Choral-Hochamt

      17.00 Uhr Vesper

      19.00 Uhr Komplet

Ostermontag:

        8.15 Uhr Terz/Hochamt

      17.30 Uhr Vesper

 

 

 

 

Öffnungszeiten Klosterladen

 

 
 

 

 

Unser Klosterladen ist geöffnet:

Montag bis Samstag: 9.30-17.00 Uhr

Sonn- und Feiertags 14.00 – 17.00 Uhr:
1. März – 23. Dezember

Von Weihnachten bis Ende Februar bleibt der Klosterladen sonntags geschlossen.

Sie erreichen uns unter: 06722 / 499-116 oder per Mail: klosterladen@abtei-st-hildegard.de

 

Öffnungszeiten des Klosterladens an den Kar- und Ostertagen:

Palmsonntag 14.00 – 17.00 Uhr
Gründonnerstag 9.30 – 16.00 Uhr
Karfreitag geschlossen
Karsamstag 9.30 – 12.00 Uhr
Ostersonntag und Ostermontag geschlossen

Öffnungszeiten Klostercafé

Seit März dieses Jahres betreiben wir ein integratives Klostercafé gemeinsam mit den Rheingau Werkstätten Rüdesheim des St. Vincenzstiftes / Aulhausen, einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung oder Lernbehinderung. Wir sind dankbar und froh über die Zusammenarbeit und freuen uns jeden Tag über das gute Miteinander und die hohe Akzeptanz unseres integrativen Klostercafés bei den Gästen. Sowohl die Pilger und Wanderer als auch Nachbarn aus der Umgebung und aus dem Rheingau kehren gerne bei uns ein und genießen die Angebote aus der Klosterküche und der Klosterbäckerei.

Nun stehen die Wintermonate vor der Tür, die Tage werden kürzer und das Licht spärlicher. Mit Rücksicht auf unsere Beschäftigten mit Beeinträchtigung möchten wir deshalb die Öffnungszeiten unseres Klostercafés wie folgt der Jahreszeit anpassen:

In der Zeit vom 1. November bis 28. Februar 2018 schließt das Klostercafé um 16.00 Uhr.

An Heiligabend, am 1. Weihnachtstag, an Silvester und im Januar bleibt das Klostercafé geschlossen.

Ab 1. Februar 2018 sind wir wieder täglich außer Montags von 11.00 – 17.00 Uhr für Sie da.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und laden alle Wanderer, Pilger, Besucher und Besuchergruppen ein, im Klostercafé einzukehren und sich auf ihrem Weg zu stärken. Sie können bei uns auch kostenlos Ihre Wasserflaschen auffüllen!

Möchten Sie mit einer Gruppe in unserem Klostercafé einkehren? Sprechen Sie uns an, wir reservieren für Sie!
06722 / 499-266 oder per E-Mail: klostercafe@abtei-st-hildegard.de

 

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Gutes aus der Küche der Abtei St. Hildegard

 

Aus unserer Klosterküche:

Sonntags – Freitags bis 14.00 Uhr:

Tagessuppe                                              3, 50 €

Dinkelbrötchen                                         1, 50 €

Wurstknacker                                            2, 00 €

Tagesgericht                                           6, 50 € –  8, 50 €

 

Etwas Leichtes für Zwischendurch:

Pilgerbrötchen (mit Wurst und Käse)                             3, 80 €

Unser Dinkelbrot (vegan) & Butter:

  • mit Hildegarddip (vegan, saisonal wechselnd)   4, 00 €
  • mit grünem Salat                                                       5, 00 €
  • mit Dinkelbratling (kalt oder warm)                     5, 00 €
  • mit Bergkäse                                                               6, 50 €                

 

Die süße Versuchung:

Frischer Obstkuchen                                 3, 50 €

Obststreusel                                                3, 00 €

Dinkelnussecke                                           3, 00 €

Dinkelbrot 1000 g zum Mitnehmen       4,00 €

 

Kühle Erfrischungen

 aus unserem Klosterweingut:

  • 2015er Abtei Sommer Riesling     0,2l       3, 50 €

unkomplizierter, erfrischender Rieslingwein, perlig und fruchtig für gute Laune

  • 2015er Pilgertrunk Riesling          0,2l       3, 50 €

leichter, feinherber Riesling, mit erfrischend-fruchtigen Aromen

  • 2014er Spätburgunder Rotwein   0,2l      5, 20 €

1 Jahr Holzfasslagerung, typische Spätburgunderaromen

 

Biere und anderes aus Plankstetten:

  • Plankstettener Dinkelbier    0,33l           2, 80 €
  • Plankstettener Radler alk.frei  0,33l      2, 80 €
  • Mineralwasser   0,5l                                   2, 50 €
  • Apfelschorle  0,5l                                        2, 50 €
  • Johannisbeerschorle  0,5l                        2, 50 €

 

Warme Variationen mit gutem Gewissen (Getränke aus fair gehandeltem Anbau):

 Jeweils mit einem Dinkelkeks aus unserer Klosterküche

Kaffee schwarz                              2, 20 €

Espresso                                         2, 10 €

Milchkaffee                                    2, 50 €

Cappuccino                                    2, 50 €

Latte Macchiato                            3, 20 €

Eiskalter Latte Macchiato           3, 20 €

Kakao                                              2, 50 €

Dinkelkaffee                                  2, 50 €

Tee, verschiedene Sorten            2,00 €

(alle Kaffees erhalten Sie auch entcoffeiniert!)

 

Klostercafé Abtei St. Hildegard
Klosterweg 1
65385 Rüdesheim am Rhein
Tel.: 06722 499-266
klostercafe@abtei-st-hildegard.de

 

 

 

Öffnungszeiten Kunstkeller

Unter dem Klosterladen befindet sich seit 2014 unser Kunstkeller. Inzwischen ist dort bereits die 12. Ausstellung zu sehen.

Der Kunstkeller ist Mittwochs bis Sonntags von 15.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet.

Zwischen Weihnachten und Ende Februar bleibt der Kunstkeller geschlossen.

Wanderwege rund ums Kloster

Allen Wanderfreunden empfehlen wir folgende Wege, die alle an unserer Abtei direkt vorbeiführen:

Der „Rheinsteig“  ist ein inzwischen sehr bekannter, anspruchsvoller Fernwanderweg, der auf einer Länge von rund 320 Kilometern dem Mittelrhein und dem nördlichsten Teil des Oberrheins auf der rechten Rheinseite folgt.

Der „Rüdesheimer Hildegard-Weg“  wurde als Ergänzung zum „Binger Hildegard-Weg“ angelegt und steuert auf 6,7 km Länge die rechtsrheinischen Wirkungsorte der heiligen Hildegard, d.h. die Wallfahrtskirche in Eibingen und unsere Abtei St. Hildegard, an. Der Weg, der speziell für Hildegard-Freunde und für die vielen Tagestouristen, die Rüdesheim besuchen, konzipiert wurde, ist ein leicht gängiger Wanderweg, der die wunderschöne Rheinlandschaft mit stiller Einkehr und einem ersten Einblick in Leben, Werk und Zeit der heiligen Hildegard miteinander verbindet.

Höher sind die Anforderungen dann wieder an den „Rheingauer Klostersteig“. Er verbindet Kloster Eberbach in Eltville und die Klosterkirche Marienhausen (auf dem Gelände des St. Vincenzstiftes in Rüdesheim-Aulhausen) und ist 30 km lang. Auf dem Weg macht er Station am ehemaligen Kloster Johannesberg, an den Klöstern Marienthal und Nothgottes sowie an unserer Abtei.

Wanderkarten und Pilgerpässe sind in unserem Klosterladen erhältlich! Pilgerstempel für den Klostersteig bekommen Sie in unserer Abteikirche (am Eingang gleich rechts).

In diesem Jahr entsteht auch nach langer Vorbereitungszeit ein großer „Hildegard von Bingen – Pilgerwanderweg“, der an verschiedenen Lebensstationen der heiligen Hildegard vorbeiführt. Der Weg verläuft von Idar-Oberstein nach Eibingen und wird am 9. September auf dem Disibodenberg und am 10. September in unserer Abtei eröffnet wird.

Der 136 Kilometer lange Wanderweg startet in Idar-Oberstein und geht über Bermersheim und Niederhosenbach, den beiden möglichen Geburtsorten Hildegards, weiter zur Ruine des Klosters Disibodenberg, in dem Hildegard 40 Jahre ihres Lebens verbrachte. Der Pilgerwanderweg führt schließlich über Bingen zum Schrein der heiligen Hildegard in der Wallfahrtskirche in Eibingen und hinauf zu unserer Abtei St. Hildegard.

Rund 30 Infotafeln auf der gesamten Wegstrecke informieren über Person und Werk Hildegards sowie über das Leben im Mittelalter. 27 Meditationstafeln, die Hildegards visionären Bildern aus ihrem Hauptwerk der „Scivias – Wisse die Wege“ folgen, geben darüber hinaus Impulse für Meditation und Betrachtung. Die Schilder sind in deutscher und englischer Sprache verfasst.

Nach der offiziellen Eröffnung am 9. September um 11.00 Uhr auf dem Disibodenberg und am 10. September um 15.00 Uhr in unserer Abteikirche, wird in der Woche vom 10. bis 17. September eine Veranstaltungsreihe auf dem „Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg“ stattfinden. Bis zur Eröffnung erarbeitet die Naheland-Touristik Pauschalangebote für den Pilgerwanderweg. Ebenso entsteht im Verlauf der nächsten Monate eine ausführliche Internetdarstellung mit Wegeverlauf, Unterkünften, Hildegard-Stationen und Pauschalarrangements. Für die Pilgerwanderer wird es einen Pilgerpass geben, der in den Beherbergungsbetrieben, weiteren Wegestationen und abschließend in der Abtei St. Hildegard in Eibingen abgestempelt werden kann.

Nähere Informationen: Naheland-Touristik, Bahnhofstraße 37, 55606 Kirn, Telefon: 06752 / 137610, Homepage www.naheland.net oder E-Mail info@naheland.net.