Aktuell

Fasten in der Benediktsregel

Im 49. Kapitel der Regel des heiligen Benedikt gibt dieser seinen Rat, wie die Mönche die Fastenzeit verbringen könnten. Er befiehlt nicht, er rät (suademus). Vielleicht sind seine Ratschläge auch für andere hilfreich.

Die 40 Tage

Der lateinische Ausdruck, den Benedikt für die Fastenzeit  verwendet, heißt Quadragesima. Es sind die 40 Tage auf Ostern hin, die uns an Mose und Elija denken lassen und an Jesus selbst. Für Mose waren es in Ex 34,28 die 40 Tage auf dem Sinai, in denen er kein Brot aß und kein Wasser trank und die unmittelbare Erfahrung der Gegenwart Jahwes machen durfte. Er kam vom Berg herunter und die Haut seines Gesichtes strahlte Licht aus. Elija hat zunächst noch gegessen und getrunken(1 Kön 19,8) und dann ging er in der Kraft dieser Speise 40 Tage und 40 Nächte zum Gottesberg Horeb, wo er Gottes Gegenwart erfuhr, im sanften, leisen Säuseln. Jesus, den der Geist in die Wüste trieb, begegnete in den Versuchungen nicht nur dem Versucher, sondern er wurde sich über seine Sendung durch den Vater klar. In seiner Fastenzeit begegneten ihm Engel, die ihn stärkten. Wir gehen die 40 Tage hindurch mit Jesus den Weg nach Jerusalem, hin zum Ölberg, in den Abendmahlsaal, auf Golgotha und feiern an Ostern seine Auferstehung.

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Meditation zur Fastenzeit

Meditation zur Fastenzeit (PDF)

Zu einem Kreuzweg gehört, dass die einzelnen Stationen mit einem Holzkreuz versehen sind. Diese Vorgabe hat die verwendeten Materialien bestimmt: angeschwemmtes Holz (meist aus dem Rhein), das völlig unbearbeitet so wie es vom Wasser geformt war, aufgeklebt wurde; aus holzfaserigem Papier gedrehte Kordel, die als Kreuzbalken auf mehreren Stationen wiederkehrt; getrocknete Blätter, bei denen nach einem Winter im Garten nur noch die Holzrippen stehen.

Die 14 gleichgroßen Bretter wurden mit Baumwollgewebe bespannt und grundiert, gemalt mit Acrylharz und Echtgoldpulver.

Entstanden 2005. Sr. Klara Antons

Die Kräuter-Tees zur Fastenzeit

Pünktlich zur Fastenzeit stehen wieder unsere passenden Tees im Regal.

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Kräutertee-Haustee

Dieser qualitativ hochwertige Tee mit angenehm frischer Pfefferminznote und wohltuenden Kräutern ist der Altbekannte in unserem Angebot und sehr beliebt.
€ 3,95                 100 g                               39,50 €/kg

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Kräutertee zur Fastenzeit

Das sanfte Entschlacken des Körpers wird durch die Kraft der Brennnessel und des Grünen Tees bewirkt, während Pfefferminze und Zitronenverbene der Mischung eine erfrischend-spritzige Note verleihen. Süße Brombeerblätter runden die Geschmackskomposition lieblich ab und lassen den Tee zu einem wohlschmeckenden Begleiter während der Fastenzeit werden.

€ 5,30
                 125 g                               42,40 €/kg

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Kräutertee-Magenschoner

Melissenblätter in Kombination mit Kamillenblüten wirken sehr magenschonend und sanft zugleich. Unterstützt durch die krampflösende Wirkung der Galgantwurzel wird die Mischung durch zarte Rosenblüten und einem Hauch von Zimtrinde abgerundet. Eine bekömmliche Teekreation für alle, die einen unruhigen Magen haben.

€ 4,50 
100 g                             45,00 €/kg

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Kräutertee zur Komplet – unser Abendtee

Eine wohltuende Kräuterteemischung für eine kleine Auszeit. Melisse entfaltet mit Hopfen und Lavendelblüten ihren beruhigenden Geschmack, der durch die milde Fenchel/Anisnote genussvoll ergänzt wird.

€ 4,50                 100 g                               45,00 €/kg

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Bildmeditation Kreuzweg

mit Abbildungen der Bronzereliefs von Max Faller

Im Kreuzgang unserer Abtei hängt ein von dem bekannten Würzburger Künstler Max Faller gestalteter Kreuzweg. Die vierzehn Kreuzwegstationen sind als Bronzereliefs gestaltet. Besonders am späten Nachmittag, wenn das Licht und die Sonne diesen Teil des Kreuzgangs erleuchten, spürt der Betrachter, wie ausdrucksstark die einzelnen Stationen gearbeitet sind. Die nachfolgende Meditation unserer Sr. Christiane Rath möchte dazu einladen, den Spuren Jesu zu folgen und diese im eigenen Leben wiederzuentdecken.

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Die neue Ausstellung im Kunstkeller

Unter dem Titel „Kreuzwege – Lebenswege“ zeigt die Künstlerin Beatrice Dumon Bilder zu religiösen Themen und abstrakte Kompositionen.

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen zur Vernissage am Samstag, 03. März, 15 Uhr in den Kunstkeller der Abtei St. Hildegard. Es erwarten Sie einführende Worte, Dichtung und Eurythmie, vorgetragen von Beatrice und Lieven Dumon.

Die Ausstellung ist vom 3. März bis 10. Juni 2018 zu sehen; der Kunstkeller ist Mi – So jeweils von 15 – 17 Uhr geöffnet.

HR-Film über unsere Gemeinschaft

Liebe Freunde unseres Klosters,

am 12.12. hat das HR-Fernsehen einen neuen und aktuellen Film über das Leben in unserer Abtei ausgestrahlt. Titel: „Zu Besuch bei Klosterschwestern“. Wir danken der Regisseurin Nathaly Janho und ihrem Team sehr herzlich für ihre Mühen und die gute Zusammenarbeit.

In der Mediathek des HR können Sie den Film noch einige Zeit lang anschauen:

http://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/erlebnis-hessen/sendungen/video-49652.html

Reaktionen auf den Film:

„Was ich am beeindrucksten an dem Film finde: Dass ihr genauso Menschen seid, wie wir „draußen in der Welt“. Das wird in dem Film sehr deutlich: Sr. Andrea bei der Feuerwehr, Sr. Beatrix im Garten, Sr. Thekla im Weinberg, Mutter Dorothea in der Restaurierungswerkstatt … usw. Ihr alle seid Schwestern, Ihr seid Benediktinerinnen, aber Ihr seid in erster Linie Menschen! Das ist etwas sehr Wichtiges. Ich hoffe, dass der Film eine Botschaft für viele werden kann. Eine Botschaft, die sagt, die Schwestern, die dort „hinter den Mauern“ leben, sind Menschen. Und diese Botschaft ist sogar adventlich, denn Gott wird in der Krippe selbst Mensch. Er wird uns mit offenen Armen empfangen, uns als Menschen, egal ob im Kloster oder in der Welt.“

(Anne-Katrin Kunze, Gieboldehausen)

 

„Sehr beeindruckende Ein- und Ausblicke in das so Vieles umfassende Wirken von Ihnen und Ihren Mitschwestern. Dieser Film scheint mir besonders gelungen, da die ausgezeichneten Bildaufnahmen und guten Gespräche glaubhaft vermitteln, dass ora et labora life gelebt werden kann. Und das nicht nur innerhalb des klösterlichen Miteinanders, sondern auch offen im Außen. Die im Kurzportrait vorgestellten Schwestern – klar in der Haltung, visionär voraus, praktisch im jetzt – und sympathisch. Unkompliziert unaufdringlich zeigen sie, was heute in Ihrem Kloster angesagt ist, worauf es ihnen ankommt – Probleme nicht verschweigend. Chapeau!“

(Agnes Moschkon, Meersburg)

 

„Das war ein sehr schöner Film über das Kloster! Informativ, spannend, eine sehr gute Werbung für Wein, Klosterladen und nicht zuletzt unseren Herrgott! Gratulation an alle Mitwirkenden.“

(Sophie Gräfin zu Eltz, Eltville)

 

„Wenn es noch eines Beweises bedurfte – der Film im hr3 hat ihn heute Abend geliefert: Das Leben als Benediktinerin in der Abtei St. Hildegard macht zufrieden und froh. Es ist alles andere als ein Dasein hinter Mauern, wie viele Außenstehende noch immer voreilig mutmaßen. Eure Ausstrahlung, Eure Lebensfreude und Euer Wortwitz – aber auch Euer offenes Bekenntnis zu allem, was Eure Entscheidung zum Eintritt in den Orden bedeutete – haben mich beeindruckt. Schön ist, dass die hr’ler die Szenen vom Wein-Walk zum Einstieg in das filmische Dokument nutzten. Schöner ist, dass sich diese Momentaufnahmen mit den nachfolgenden Einstellungen zu einem sehenswerten Film zusammengefügt haben. Am schönsten ist, dass in den 45 kurzweiligen Minuten deutlich wurde: Hier leben und wirken Ordensschwestern nicht in einer in sich gekehrten Gruppierung, sondern in einer Gemeinschaft, die sich öffnet und andere an ihrem Glück teilhaben lässt. Dass ich zu diesen anderen gehören darf, stimmt mich froh; ich danke dafür. Es waren für mich nicht nur bewegte, sondern auch bewegende Bilder.

(Wolfgang Blum, Geisenheim)

 

„Mir ist diese Woche im Hessischen Fernsehen der Film von und mit St. Hildegard zu-gefallen. Ich finde ihn in jeder Hinsicht gelungen! Es fällt mir schwer die richtigen Worte dazu zu finden. Ein Versuch: Für mich hat er ganz viel Normalität, Weite, Freiheit und Freude ausgestrahlt. Solche Beiträge müssten viel öfter gesendet werden. Denn aus eigenen Erfahrungen in meinem Familien- und Bekanntenkreis muss ich leider bestätigen, was Sie selbst sagten: auch im Jahr 2017 gibt es viele – sehr viele – absolut schräge Vorstellungen zum Thema Kloster- und Ordensleben. DANKE, dass Sie und Ihre Mitschwestern diesen Film möglich gemacht haben.“

(Ulrike Weber, Köln)

 

„Ich habe die Sendung mit großem Interesse und mit Freude angesehen. Mein Blick konnte in Bereiche eindringen, die bei einem kurzen Gastaufenthalt so umfassend und wohl auch grundsätzlich nicht zugänglich sind. Ihre erläuternde Führung vermittelte zudem noch manchen tieferen Einblick in das benediktinische Leben Ihrer Abtei – in der offenen, vielseitigen Art –  menschlich sehr ansprechend – stellt die Sendung auch eine vorzügliche ‚Werbung‘ für die Abtei dar! Haben Sie vielen Dank. Es ist gut, dass es solche Orte wie die Abtei St. Hildegard gibt.“

(Dr. Hildegard Kasper, Schwäbisch-Gmünd)

 

„Das war ja ein toller Film. Spitze. Aus meiner Sicht eine tolle Beschreibung Ihres Lebens und Wirkens. Sehr sympathisch, menschenzugewandt, humorvoll.“

(Hermann Hengstermann, Geldern)

 

„Das war ja mal ein schöner Film! Bin ganz begeistert. Nicht nur informativ für diejenigen, die das Kloster noch nicht kennen, sondern auch schöne Eindrücke, Bilder und Interviews mit den Hauptdarstellern, die man kennt. Ein Bravo allen Beteiligten.“

(Angelika Farwerck, Worms)

 

„Wir haben den Film angeschaut und sehr gut gefunden. Sie alle waren überzeugend und es entsteht ein neues und positives Bild vom Klosterleben.“

(Annette Philp und Philipp Schönborn)

 

„Ihnen allen, vor allem den „Filmemacherinnen“, ein ganz großes Kompliment. 41 Jahre kennen wir nun Eibingen. Der Film zeigt deutlich wie wichtig Beständigkeit ist, der Film zeigt aber auch, wie sehr die Veränderung etwas bewirkt hat, auf das Sie alle sehr stolz blicken dürfen. Eine Veränderung die nach draussen wirkt, keine Veränderung, die das eigentliche ausblendet. Sondern aufzeigt, Veränderung hat hier bewirkt, dass das eigentlich wirklich Wichtige alles trägt! Jede der Hauptdarstellerinnen verdient mein höchstes Kompliment. Mit welcher Ruhe und Gelassenheit sie vor die Kamera treten, das Wesentliche zum Ausdruck bringen, ist einmalig!“

(Barbara Defren, Essen)

 

 

 

Veranstaltungskalender 2018

Hier können Sie sich über alle Seminare und Veranstaltungen für das Jahr 2018 informieren. Wenn Sie etwas finden, wofür Sie sich interessieren, ist jederzeit eine Online-Buchung möglich. Sie können sich auch telefonisch anmelden unter: 06722 / 499-122 oder per Mail: gaeste@abtei-st-hildegard.de

Herzlich willkommen!

Download der Broschüre „Unterwegs … wohin?“

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